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Adipositaschirurgie

Herzgedanken aus der Küche

Banane-Mango-Smoothie-Bowl mit Himbeeren aus dem Thermomix®

Diese Smoothie-Bowl schmeckt so super frisch nach Mango und Banane, dass ich sie definitiv ganz oben auf meine „muss ich wieder essen“-Liste setzen werde. Ihr müsst sie unbedingt ausprobieren. Bei der Wahl des Obstes sind euch keine Grenzen gesetzt!
Selbstverständlich findet ihr weitere Frühstücksideen im Blog wie zum Beispiel:
Rührei im Glas aus dem Varoma (dampfgegart)
Süßes Mandel-Toastbrot aus dem Thermomix®
Süßes Brot mit Quinoa und Trockenfrüchten
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Mein Topping bestand heute lediglich aus ein paar weichen Himbeeren.

Zutaten für die Smoothie-Bowl

350 g Mango
1 reife Banane
150 ml Kokosdrink

Zubereitung der Smoothie-Bowl

Alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomix® und 10 Sekunden / Stufe 10 pürieren.
Ideen für das Topping:
Kokosraspel, Knuspermüsli, Pistazien, Cashewnüsse
Wer keinen Thermomix® besitzt, nutzt einfach einen leistungsstarken Mixer.
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Allgemeines/ Herzgedanke ganz privat

Leben 3.0 mit Magenbypass – ein Versprechen!

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Kann man so darstellen, dass meine Zwerchfell-Operation im Januar keinen positiven Einfluss auf meine Beschwerden hatte und / oder ich unter chronisch säurebedingten Entzündungen im Magen- und Darmbereich leide, ist das für mich erst einmal sehr schlecht, aber wiederum für die Bewilligung einer Magenbypass-Operation sehr gut.
Fortsetzung folgt Mitte Juni. 😉
(Auszug aus meinem Beitrag vom 30.05.2017)
Puh!, dieser Tag hatte es heute in sich und ich muss mir daher so einiges von der Seele schreiben, was in meinem Kopf los ist um mich zu sortieren, selbst zu motivieren und aufzubauen.

Kennt ihr Kopfsalat?

Klar!, werdet ihr denken. Aber ich meine nicht den, der im Supermarkt in der Frischetheke liegt, sondern in eurem Kopf alles durcheinander wirbelt. Kopfchaos, Gedankengrütze, Synapsenzirkus – Kopfsalat eben!
DEN habe ich momentan. Ich habe so viele Fragen an mein Leben 3.0 mit Magenbypass, verbunden mit vielen Ängsten, die ich damals im Dezember 2011 nicht hatte.
Da war alles irgendwie leichter, obwohl ich das mit meinen 172 Kilo so nie gesehen hatte. Jedoch fühlte ich keine Angst vor dem großen weiten Weg, der vor mir lag. Ich freute mich einfach nur, dass ich nach fast neun Monaten Kampf und Vorbereitung endlich ein neues Leben starten konnte!
Aber jetzt sind da zwei Menschen, die ich im schlimmsten Falle zurücklassen würde…
Puh!, ich muss echt mal durchatmen.

Worum geht es eigentlich?

Na um mein Leben 3.0, das in wenigen Tagen startet. Ich hätte selbst nicht damit gerechnet, dass es so schnell geht, aber leider,  leider hat die Auswertung der PH-Metrie heute ergeben, dass ein Magenbypass nun unumgänglich ist!
Und zwar so schnell wie möglich. Ein paar Tage Urlaub, ein bisschen Schützenfest und dann geht es bereits los….
Klar, ich habe Angst, aber ich bin bei meinem Professor und seinem Team in absolut guten Händen! Ich werde eine Woche höllisch leiden und danach voller Power durchstarten können, mich eventuell im Laufe der Zeit wirklich halbieren, mich erneut an neue Essgewohnheiten herantasten und mitunter schmerzhafte Erfahrungen mit Unverträglichkeiten machen.

Wovor habe ich eigentlich Angst?

Davor mich danach weiterhin wie eine Versagerin zu fühlen, bei der Operation Nummer eins vom heutigem Standpunkt aus nichts gebracht hat. Ist das denn wirklich so? Oder redet mir mein Unterbewusstsein da nur wieder Mist ein? Hat der Professor jemals etwas in der Richtung gesagt? Nein! Habe ich erfolgreich Gewicht verloren? Ja!
Vielleicht sollte ich versuchen meine Gedanken ab sofort gerade zu rücken und zehn Punkte aufzuzählen, die sich für mich seit 2011 zum Positiven verändert haben:
1. Ich habe sehr viel an Gewicht verloren!
2. Ich kann lange Spaziergänge machen, ohne gleich außer Atem zu sein.
3. Kleidergröße 64/66 ist in weite Ferne gerückt. Meine Kleidung kann ich in vielen verschiedenen Geschäften kaufen. Übergrößen-Shops sind schon lange passé.
4. Stühle mit Seitenlehnen machen mir keine Angst mehr!
5. Ich brauche Gürtel für  meine Jeans und habe etliche Sachen aussortiert, die mir im Laufe der Zeit zu groß geworden sind.
6. Selbst meine Schuhe trage ich eine Nummer kleiner.
7. Ich bin viel selbstbewusster und mutiger geworden.
8. Ich habe endlich einen Job gefunden, der mir sehr viel Freude bereitet und den ich früher im Leben nicht hätte ausüben können, weil mir schlichtweg die körperliche Fitness dafür gefehlt hätte.
Und weil ich eine richtige Genießerin geworden bin, liebe ich ebenso meinen anderen Job. 😉
9. Ich bewege mich viel lieber als früher und mache gerne Sport.
10. Ich habe ein Kind. DAS ist das Beste überhaupt.
Wenn ich das jetzt so lese hat sich vieles verändert und ich kann nun nicht mehr behaupten, dass die Schlauchmagen-Operation für mich nichts gebracht hat. Ich habe es ja nun schwarz auf weiß. Ihr seid Zeugen!
In ein paar Monaten werde ich hoffentlich neue positive Sachen berichten können, die Leben 3.0  mit Magenbypass mit sich gebracht hat. Nur derzeit ist es so, dass sich mein Kopf daran gewöhnen muss, dass ich in wenigen Tagen wieder ins Krankenhaus einrücken muss. Totales Chaos eben…
Daher bitte ich dich Leben 3.0, dass du mich Anfang Juli wieder heile nach Hause bringst. Ich versichere dir meine „zweite zweite Chance“ in vollem Ausmaß zu nutzen und mich an alle Anweisungen meiner Ärzte zu halten, um endlich den Gedanken loszuwerden versagt zu haben.
Zur Feier meines UHUs werde ich ein Fest geben und mindestens 10 Leute einladen!
Die Kleidung, die mir in den nächsten Monaten zu groß wird, werde ich einem guten Zweck spenden.
An dem Tag an dem ich mich halbiert habe, werde ich ein Fotoshooting bei ANETTE buchen! Sollte ich danach weiter abnehmen werde ich beim Friseur die Farbe BLOND verlangen.
Ich werde nie wieder Scheu haben in ein Schwimmbad zu gehen, meine Falten und den Höcker auf meiner Nase lieben lernen,  und das Leben einmal mehr feiern.

Ich werde LEBEN in allen Facetten

, nur NOCH ein bisschen strahlender, heller und bunter. Das verspreche ich dir!
Ich habe furchtbare Angst vor dir, aber vertraue auf ein weiteres Wunder,  diese Chance und meinen Schutzengel…
©Ricarda Ohligschläger

Herzgedanke ganz privat

Wie es mir momentan geht… Leben mit Magenverkleinerung

Vor einigen Tagen habe ich euch ein bisschen zu meinem aktuellen Gesundheitszustand berichtet und vor allen Dingen dazu wie meine Zukunft mit Magenverkleinerung weiterhin aussehen wird – quasi mein Leben 3.0
Nun ist wieder einige Zeit vergangen und heute kommt ein kurzes Update. Auf FACEBOOK und INSTAGRAM hat euch das letzte Foto bereits verraten, dass mir gestern eine Magensonde eingesetzt wurde. Diese wurde heute Mittag zum Glück wieder entfernt und hatte den Zweck die ureentwicklung über 24 Stunden zu dokumentieren.
Kann man so darstellen, dass meine Zwerchfell-Operation im Januar keinen positiven Einfluss auf meine Beschwerden hatte und / oder ich unter chronisch säurebedingten Entzündungen im Magen- und Darmbereich leide, ist das für mich erst einmal sehr schlecht, aber wiederum für die Bewilligung einer Magenbypass-Operation sehr gut.
Fortsetzung folgt Mitte Juni. 😉

 

Herzgedanke ganz privat

Von Ängsten, Träumen und einer zweiten zweiten Chance…

Anfang 2012 veröffentlichte ich auf diesem Blog einen Beitrag, der vieles damals verändert hat. Ich nahm euch mit auf eine Reise, dessen Ziel ich bis dato selbst noch nicht kannte, nicht im Geringsten erahnen konnte und die am Anfang sogar recht mühselig war.
Ich ging ganz offen damit um, dass ich mich einer Magenverkleinerung unterzogen hatte und erntete daraufhin soviel Unterstützung, dass ich im weiteren Verlauf meiner Abnahme euch regelrecht mit Fotos, Infos und Freudentaumel – Beiträgen überschüttete. Ich erinnere mich nur zu gut an den Beitrag über meinen ersten Gürtel oder die zahlreichen Beiträge über neue Bestzeiten beim Walken.
(Hinweis: Die Beiträge sind mittlerweile nicht mehr öffentlich einzusehen!)
Und irgendwann nahmt ihr ebenso daran teil, wie mein Bauch wieder runder wurde und ich mich sehr, sehr, sehr darüber freute.
Woran ich euch bisher nicht hab teilhaben lassen, war das Gefühl trotz allem versagt zu haben, denn mein großer Traum war es eigentlich mich irgendwann zu halbieren. Davon bin ich momentan weit entfernt und ebenso von den minus 65 kg, die ich vor meiner Schwangerschaft verbuchen konnte. Stattdessen ließ irgendwann mein Interesse am Sport wieder nach und zu allem machte meine Psyche mir einen Strich durch die Rechnung. Das Ende vom Lied war ein Klinikaufenthalt im Februar 2016…
Ich kann mit meinen jetzigen Gewicht sehr gut leben, mache trotzdem weiter Sport und nein, ich erblasse nicht vor Neid, wenn ich Mädels in Skinny – Jeans sehe. 😉
Böse Zungen behaupten vielleicht, dass ich mich immer noch zu sehr mit dem Thema „Essen“ beschäftige. Schließlich verdiene ich im übertragenden Sinne sogar mein Geld mittlerweile damit. Ich kann euch aber versichern, dass ich mich nicht mehr mit dem Thema auseinandersetze als andere, „gesunde“ Menschen. Ich esse drei, vier Mahlzeiten am Tag und ja, die zelebriere ich. Meistens!
Was ist daran so schlimm? Ist es besser zu schlingen, zu stopfen, Hungerphasen mit Fressanfällen abzuwechseln, oder meinen Job an den Nagel zu hängen um diese Lästermäuler zum Schweigen zu bringen? Wer lästern will, findet einen Weg. So ist das nun mal. Also werde ich meinen Weg weitergehen und ich weiß, dass mir viele Blogleser und Freunde weiter ihre Unterstützung zusagen werden. Sei es durch aufmunternde Mails oder einen Kommentar bei Facebook.
Und weil ich weiß, dass ich auf euch und euer Feedback zählen kann, wird mein Weg weitergehen. Zwar bei Weitem nicht so wie er ursprünglich geplant war, aber mittlerweile habe ich mich damit arrangiert, dass ich nicht immer im Leben die Richtung bestimmen kann.
Im Sommer 2016 wurde bei mir ein Zwerchfellbruch diagnostiziert. Im Dezember hatte ich in diesem Zusammenhang ein Beratungsgespräch in Wesseling, wo auch meine Schlauchmagen – Operation im Dezember 2011 durchgeführt wurde. Prof. Jacobi riet mir damals bereits zu einem „Umbau“ vom Schlauchmagen auf den Magenbypass, der aber 2011 schon keine Option für mich war. Ich hatte Angst und hoffte, dass der nun im Januar folgende Eingriff Linderung meiner Beschwerden bringen würde.
Wir behielten beide im Hinterkopf, dass wir uns wiedersehen, wenn die Beschwerden weiter auftreten…
Und nun habe ich am Dienstag ein „Date“ mit dem Professor. Meine Beschwerden sind mittlerweile chronisch, sodass ich Angst habe, in Folge dessen ernsthafte gesundheitliche Probleme wie Speiseröhrenentzündung bis hinzu zu Schleimhautschäden zu bekommen. An andere Dinge traue ich mich gar nicht zu denken….
Durch einen Magenbypass wird der Reflux auf ein Minimum eingedämmt und es macht mir trotz aller Ängste Hoffnung bald wieder beschwerdefrei zu sein. Trotzdem habe ich natürlich große Angst. Ich kann derzeit an nichts anderes mehr denken, habe Mann und Kind und ich weiß, dass diese Operation definitiv kein Spaziergang wird.
Als ich damals meinen Schlauchmagen bekam, wusste ich, dass ich nur so mein Leben retten kann, aber was ist wenn mein Schutzengel jetzt versagt? Was ist, wenn all die Hoffnungen, die mit diesem weiteren Eingriff verbunden sind wie Seifenblasen zerplatzen?
Ich versuche in jeder Minute positiv zu denken, aber nachts wenn ich wachliege kommen die Ängste wie Monster unter dem Bett hervorgekrochen. Manche sagen, dass es eine weitere Chance ist eventuell noch 20 oder 30 Kilo zu verlieren, aber ist es das wert? Der Preis ist dieses Mal noch ein bisschen höher, die Operation gefährlicher…
Es geht im Leben nicht nur um die Zahl auf der Waage. Aber es geht um Gesundheit und genau deshalb muss ich wohl eine weitere Reise antreten und wer weiß, was mich in Leben 3.0 erwartet.
Es würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn ihr mich wieder begleitet!
Ricarda

Herzgedanke ganz privat

Nichts für Feiglinge! (M)ein Leben mit Esssucht…

Mich beschäftigen schon seit Tagen und heute ganz besonders einige Gedanken zum Thema Esssucht, die ich gerne hier mit euch teilen möchte. Ihr dürft sie gerne lesen, stillschweigend hinnehmen, aber auch gerne kommentieren. Ob per Mail oder hier als Kommentar – das überlasse ich euch selbst. Kommentare schalte ich frei. Mails sind privat. 😉
Ich bin bisher mit dem Thema Magenverkleinerung und all meinen Auf und Abs die damit verbunden sind sehr, sehr offen umgegangen und habe im Laufe der letzten Jahre vielen Leuten Hilfestellung gegeben, wenn sie sich mit der Thematik nicht auskannten, einen ähnlichen Weg für sich entschieden haben oder/und Fragen bzgl. einer Entscheidung hatten.
Was mir allerdings immer wieder auffällt ist, dass 95% der Leute in ihrem Bekanntenkreis oder gar mit der Familie nicht darüber sprechen. Weil sie sich schämen, Angst vor den Reaktionen haben oder aus anderen Gründen. Da kommt mir doch die Frage in den Sinn „Warum ist das so?“

Muss ich mich schämen, weil ich für meine Gesundheit endlich etwas tun möchte?

Nehmen wir ein Beispiel: Ein Alkoholiker trinkt zwei Flaschen Wodka am Tag und beschließt sich nun in Therapie zu begeben. Muss er sich dafür schämen? Würde man über ihn denken, dass er selbst schuld ist an seiner Sucht? Oder ihm gar sagen, dass er doch einfach weniger saufen soll?
Ähnlich ist es mit einem Raucher, der 40 Zigaretten am Tag raucht und nun beschließt den Zigarettenkonsum strikt zu unterlassen. Jeder rauchfreie Tag wird beklatscht, hochgelobt und der neugeborene Nichtraucher motiviert.
In beiden Fällen liegt eine Sucht vor. Im Falle von massivem Übergewicht ist das nicht anders. Ich weiß wovon ich schreibe! Und ich wage mal zu behaupten, dass niemand der über 100 Kilo (oder weit mehr) wiegt nur isst, weil es ihm so gut schmeckt. Das halbe Schnitzel das man nicht wegwerfen kann, die Tafel Schokolade die unbedingt jetzt gegessen werden muss oder das zweite Brötchen… Wie schnell wird aus der dummen Angewohnheit alles aufessen zu müssen eine krankhafte Abhängigkeit.
In diesem Zusammenhang möchte ich „Binge Eating Disorder “ erwähnen, eine mittlerweile anerkannte Krankheit bei der die betroffenen Patienten unkontrolliert Nahrungsmittel in sich hineinstopfen. Besonders „kluge“ Menschen nennen diese Krankheit „Alzheimer – Bulimie“, da die Patienten eben NICHT nach diesen Fressgelagen erbrechen.
Ein Therapieansatz ist hierbei Psychotherapie, um die Auslöser dieser Essattacken zu minimieren.

Eine weitere Hilfe KANN eine chirurgische Maßnahmen zur Bekämpfung des massiven Übergewichtes sein.

Und warum sollte Patient X oder Patienten Y nun ein Geheimnis daraus machen sich helfen zu lassen? Weil er/sie ja selbst schuld ist an seinem Übergewicht? Weil er/sie ja einfach nur nicht so viel fressen muss?
Ist der Alkoholiker nicht auch selbst schuld, dass er so viel gesoffen hat? Ist der Raucher etwa gezwungen worden so viel zu qualmen? NEIN, denn es liegt eine anerkannte Krankheit vor. SUCHT!
Nur, dass man dem Übergewichtigen nicht auf Lebenszeit Nahrung entziehen kann, wie dem Raucher die Zigaretten. DAS ist der Punkt, den viele gar nicht bedenken. Stellt dem Alkoholiker eine Flasche Wodka hin und sagt ihm, dass er nur ein Glas trinken darf. Macht man nicht. Ist ja irgendwie blöd, oder?
Meine Magenverkleinerung ZWINGT mich dazu weniger zu essen. Ich muss mich demzufolge bei jeder Mahlzeit erneut mit meiner Krankheit auseinandersetzen. Ein Leben lang! Mal mehr und mal weniger. (Im Moment weniger, weil ich gelernt habe nicht mehr „alles in mich reinzufressen“.)
Aber ich muss mich dafür definitiv nicht schämen!
Ich würde mir wünschen, dass ihr, die ihr euren Familien, Chefs oder Freunden die Geschichte von der knallharten Fastenkur etc erzählt habt offener seit.
Seit ehrlich zu euch selbst, steht zu eurer Geschichte und zu eurem Weg. Denn nur so kann Unwissenheit aus dem Weg geräumt werden. Sagt offen: „Ich bin krank und habe mir Hilfe gesucht.“ Wovor habt ihr Angst? Dass jemand der Meinung ist ihr seid „verfressen“? Na und? Dann erklärt ihr halt, dass ihr an einer anerkannten Krankheit leidet (sonst würde die Krankenkasse den Eingriff schließlich nicht bezahlen!).
Und kommt mir nicht mit der Ausrede, dass euch der Mut fehlt. Dieser Eingriff ist nämlich definitiv nichts für Feiglinge!! 😉
Punkt.
© Ricarda Ohligschläger