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Herzgedanke ganz privat

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Der schwere Weg zum Kind (Interview „Eltern“ 05/2014 )

Adipositaschirurgie, ein Blog mit Rezepten und das Thema Esssucht – wie passt das zusammen?

Ganz einfach: Essen ist nicht mehr mein Feind. Ich kompensiere bestimmte Dinge in meinem Leben nicht mehr mit Essen, halte mich mit Sport soweit – wie es meine derzeit entzündete Achillessehne zulässt – fit und genieße das, was ich an Erfolgen sehe und spüre doppelt und dreifach.

Natürlich werden mich die Themen Adipositaschirurgie und vielleicht auch Übergewicht wohl mein Leben lang begleiten, aber ich habe mich ganz bewusst dazu entschieden diese Themen hier zusammenspielen zu lassen mit Rezepten, die mich glücklich machen.
Der Blog heißt schließlich immer noch Herzgedanke. das war vor zehn Jahren so und wird auch immer so sein.

Viele von euch kennen meine Geschichte mit dem Schlauchmagen und dem später folgenden Magenbypass. Einige Beiträge zu diesem Thema werde ich demnächst neu aufarbeiten und wieder freischalten. Andere werden für immer verschlossen bleiben.

Viele von euch kennen aber auch mein größtes Glück: Maite Kristin (*Juni 2014)

Foto von 2015

Sie ist das wofür sich dieser Weg gelohnt hat, wofür es sich immer noch zu kämpfen lohnt, wenn sch Dämonen wie Depressionen und Panikattacken mal wieder die Klinke in die Hand geben. Ja, ich habe viele Baustellen, aber wenn du bis hier gelesen hast, dann halte durch, denn es lohnt sich auf jeden Fall zu lesen, wie ich letzten Endes trotz Tumorerkrankung 2006 doch noch zu meinem Wunschkind kam. Aber in erster Linie geht es um den Weg dahin.

Hinweis: Vielleicht denkst auch du über eine Operation nach und wünschst dir nichts sehnlicher als ein Kind. Eventuell kann dir mein Interview von 2014 etwas Mut machen, Input geben oder du suchst Erfahrungen. Du magst mir schreiben? Dann gerne per Mail an rici(at)herzgedanke.de

TEIL EINS

TEIL ZWEI

Adipositaschirurgie ist
– kein Spaziergang
– kein Allheil- / oder Wundermittel
– bei Esssucht nur mit therapeutischer Beihilfe zu empfehlen.

Mehr über mich und den alltäglichen Wahnsinn findet ihr auf: https://www.instagram.com/herzgedankeblog/

Mein Account bei Instagram

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Herzgedanke ganz privat

Wie es mir momentan geht… Leben mit Magenverkleinerung

Vor einigen Tagen habe ich euch ein bisschen zu meinem aktuellen Gesundheitszustand berichtet und vor allen Dingen dazu wie meine Zukunft mit Magenverkleinerung weiterhin aussehen wird – quasi mein Leben 3.0
Nun ist wieder einige Zeit vergangen und heute kommt ein kurzes Update. Auf FACEBOOK und INSTAGRAM hat euch das letzte Foto bereits verraten, dass mir gestern eine Magensonde eingesetzt wurde. Diese wurde heute Mittag zum Glück wieder entfernt und hatte den Zweck die ureentwicklung über 24 Stunden zu dokumentieren.
Kann man so darstellen, dass meine Zwerchfell-Operation im Januar keinen positiven Einfluss auf meine Beschwerden hatte und / oder ich unter chronisch säurebedingten Entzündungen im Magen- und Darmbereich leide, ist das für mich erst einmal sehr schlecht, aber wiederum für die Bewilligung einer Magenbypass-Operation sehr gut.
Fortsetzung folgt Mitte Juni. 😉
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Neue Chance mit Magenbypass

Anfang 2012 veröffentlichte ich auf diesem Blog einen Beitrag, der vieles damals verändert hat. Ich nahm euch mit auf eine Reise, dessen Ziel ich bis dato selbst noch nicht kannte, nicht im Geringsten erahnen konnte und die am Anfang sogar recht mühselig war.
Ganz offen ging ich damit um, dass ich mich einer Magenverkleinerung unterzogen hatte und erntete daraufhin soviel Unterstützung, dass ich im weiteren Verlauf meiner Abnahme euch regelrecht mit Fotos, Infos und Freudentaumel – Beiträgen überschüttete. Nur zu gut erinnere ich mich an den Beitrag über meinen ersten Gürtel oder die zahlreichen Beiträge über neue Bestzeiten beim Walken.
(Hinweis: Die Beiträge sind mittlerweile nicht mehr öffentlich einzusehen!)

Und irgendwann nahmt ihr ebenso daran teil, wie mein Bauch wieder runder wurde und ich mich sehr, sehr, sehr darüber freute.
Woran ich euch bisher nicht hab teilhaben lassen, war das Gefühl trotz allem versagt zu haben.

Habe ich versagt?

Denn mein großer Traum war es eigentlich mich irgendwann zu halbieren. Davon bin ich momentan weit entfernt und ebenso von den minus 65 kg, die ich vor meiner Schwangerschaft verbuchen konnte. Stattdessen ließ irgendwann mein Interesse am Sport wieder nach und zu allem machte meine Psyche mir einen Strich durch die Rechnung. Das Ende vom Lied war ein Klinikaufenthalt im Februar 2016…
Ich kann mit meinen jetzigen Gewicht sehr gut leben, mache trotzdem weiter Sport und nein, ich erblasse nicht vor Neid, wenn ich Mädels in Skinny – Jeans sehe. 😉
Böse Zungen behaupten vielleicht, dass ich mich immer noch zu sehr mit dem Thema “Essen” beschäftige. Schließlich verdiene ich im übertragenden Sinne sogar mein Geld mittlerweile damit. Ich kann euch aber versichern, dass ich mich nicht mehr mit dem Thema auseinandersetze als andere, “gesunde” Menschen. Ich esse drei, vier Mahlzeiten am Tag und ja, die zelebriere ich. Meistens!
Was ist daran so schlimm? Ist es besser zu schlingen, zu stopfen, Hungerphasen mit Fressanfällen abzuwechseln, oder meinen Job an den Nagel zu hängen um diese Lästermäuler zum Schweigen zu bringen? Wer lästern will, findet einen Weg. So ist das nun mal. Also werde ich meinen Weg weitergehen und ich weiß, dass mir viele Blogleser und Freunde weiter ihre Unterstützung zusagen werden. Sei es durch aufmunternde Mails oder einen Kommentar bei Facebook.

Ein Zwerchfellbruch und seine Folgen

Und weil ich weiß, dass ich auf euch und euer Feedback zählen kann, wird mein Weg weitergehen. Zwar bei Weitem nicht so wie er ursprünglich geplant war, aber mittlerweile habe ich mich damit arrangiert, dass ich nicht immer im Leben die Richtung bestimmen kann.
Im Sommer 2016 wurde bei mir ein Zwerchfellbruch diagnostiziert. Im Dezember hatte ich in diesem Zusammenhang ein Beratungsgespräch in Wesseling, wo auch meine Schlauchmagen – Operation im Dezember 2011 durchgeführt wurde. Prof. Jacobi riet mir damals bereits zu einem “Umbau” vom Schlauchmagen auf den Magenbypass, der aber 2011 schon keine Option für mich war. Ich hatte Angst und hoffte, dass der nun im Januar folgende Eingriff Linderung meiner Beschwerden bringen würde.
Wir behielten beide im Hinterkopf, dass wir uns wiedersehen, wenn die Beschwerden weiter auftreten…

Neue Chance Magenbypass?

Und nun habe ich am Dienstag ein “Date” mit dem Professor. Meine Beschwerden sind mittlerweile chronisch, sodass ich Angst habe, in Folge dessen ernsthafte gesundheitliche Probleme wie Speiseröhrenentzündung bis hinzu zu Schleimhautschäden zu bekommen. An andere Dinge traue ich mich gar nicht zu denken….
Durch einen Magenbypass wird der Reflux auf ein Minimum eingedämmt und es macht mir trotz aller Ängste Hoffnung bald wieder beschwerdefrei zu sein. Trotzdem habe ich natürlich große Angst. Ich kann derzeit an nichts anderes mehr denken. Ich habe Mann und Kind und ich weiß, dass diese Operation definitiv kein Spaziergang wird.
Als ich damals meinen Schlauchmagen bekam, wusste ich, dass ich nur so mein Leben retten kann, aber was ist wenn mein Schutzengel jetzt versagt? Was ist, wenn all die Hoffnungen, die mit diesem weiteren Eingriff verbunden sind wie Seifenblasen zerplatzen?
Ich versuche in jeder Minute positiv zu denken, aber nachts wenn ich wachliege kommen die Ängste wie Monster unter dem Bett hervorgekrochen. Manche sagen, dass der Magenbypass eine weitere Chance ist eventuell noch 20 oder 30 Kilo zu verlieren, aber ist es das wert? Der Preis ist dieses Mal noch ein bisschen höher, die Operation gefährlicher…
Es geht im Leben nicht nur um die Zahl auf der Waage. Aber es geht um Gesundheit! Genau deshalb muss ich wohl eine weitere Reise antreten und wer weiß, was mich in Leben 3.0 erwartet.
Mich würde es jedenfalls sehr freuen, wenn ihr mich wieder begleitet!
Ricarda

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Magenverkleinerung – Was solltest du alles VOR der Operation bedenken!

Als ich 2011 entschied mich einer Magenverkleinerung zu unterziehen, habe ich das getan aus Angst heraus die 40 nicht mehr auf der Geburtstagstorte zu sehen.
By the way – hab ich trotzdem nicht, da ich meinen 40. auf Kreta unter Palmen am Pool verbrachte, jedoch war ich mir sehr wohl an diesem Tag bewusst, dass ich eine fantastische Chance bekommen hatte. Nämlich die Chance ZU LEBEN!
Vorher stand für mich immer nur die Frage im Raum, wie lange ich einen BMI von über 60 noch (er)tragen kann, weiter mit den Blicken meiner Mitmenschen und den tagtäglichen Einschränkungen leben will und wohin mich mein krankhaftes Essverhalten noch führen würde.
Ich hatte nie Zweifel daran, dass dieser Weg für mich der richtige ist und war in meinem Inneren so gefestigt und zielsicher, dass ich mir mit meiner eigenen inneren Ruhe offensichtlich die Monate des MMK selbst Kraft und vor allen Dingen Mut gemacht habe. Kennst ihr die Kraft der positiven Gedanken? Ich bin mir sicher, dass diese Kraft bei mir gewirkt hat. Mein Mantra
Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann.
Leo Tolstoi
gab mir Kraft psychologische Gutachten zu überstehen, mich zum Sport zu motivieren und ja, manchmal trocknete es sogar Tränen. Beispielsweise als ich zum wiederholten Male einen Restaurantbesuch mit Freunden ablehnen musste, aus Angst nicht in die Stühle zu passen.
Ich habe mich nie gefragt wie es wohl wäre. Ich konnte meinen Weg immer nur im positiven Licht sehen und nach meiner Schlauchmagen-Operation blieb es das auch – lange Zeit. Aber ich musste mich im Juni 2017 einer erneuten Operation unterziehen. Mein Reflux war so stark geworden, dass mir mein Professor zum Magenbypass riet.
Meine Lebensmittelunverträglichkeiten wurden seitdem zu einer täglichen Herausforderung. Fleisch zu essen ist seitdem oftmals mit Schmerzen, Unwohlsein und Gänsehaut am ganzen Körper verbunden. Ich friere ständig! Meine Haare fallen immer mal wieder aus, obwohl meine Werte im grünen Bereich sind. Ich leide unter akutem Eisenmangel und vertrage keine Eisentabletten. Ab Januar bekomme ich Infusionen.
Ja, ich bereue meine zweite Operation – die ich machen lassen musste! Ich wusste mit meinem Schlauchmagen woran ich bin und war gut mit mir im Reinen. Seit Sommer 2017 habe ich täglich Probleme mit dem Essen, mein Gewicht geht ständig rauf und runter – da ich mehr essen kann als vor dieser zweiten (Magenbypass)Operation und ich muss gerade sehr kämpfen nicht in alte Muster zu fallen.
Ich habe mich daher bei Weight Watchers angemeldet, eine psychosomatische ReHa beantragt und bin gewillt wieder aktiver zu werden. Es wird dazu ab sofort auch monatliche Updates geben. Ihr dürft mir gerne ab und an eine Erinnerung schicken. 😉
Und genau diese Einschränkungen sind es, die mich dazu bewogen haben diesen Artikel zu verfassen. Er richtet sich an alle, die noch VOR der Operation stehen. Welche Beeinträchtigungen kommen bei einer Magenverkleinerung gegebenenfalls auf dich zu? Mit welchen Veränderungen solltest du rechnen!

Fragt euch bitte nicht nur vor einer Magenverkleinerung, ob ihr

– bereit für ein neues, schlankeres Leben seid.
– startklar für mehr Fitness seid.
– Angst vor der Operation habt.
– diesen Weg als letzte Chance seht.
– bereit seid euer Leben KOMPLETT und RADIKAL zu ändern.

Sondern auch, ob ihr bereit seit (unter Umständen!)

– täglich Supplemente zu euch zu nehmen.
– auf euer Lieblingsessen zu verzichten.
– eventuell Lactose-intolerant oder / und allergisch auf Weißmehle  zu werden.
– mit schlaffer Haut zu leben und / oder mit etlichen Narben am ganzen Körper.
– für eventuelle Nachfolgeoperationen.
– euch gegebenenfalls mit dem Thema Suchtverlagerung zu beschäftigen!
– im schlimmsten Falle mit ständigen Durchfällen zu leben.
– eventuell auftretende Komplikationen bei / nach der Operation zu ertragen.
– im schlimmsten Falle zu sterben!
– Heißhungerattacken abzuwehren, denn der Kopf wird nicht operiert! Die Gedanken ans Essen werden dich weiter begleiten, wenn du dich nicht aktiv damit auseinandersetzt!
Diese Beispiele KÖNNEN auftreten und sind äußerst selten, aber sie sollten ebenfalls überdacht werden!
P.S. Ich würde diesen Weg jederzeit wieder gehen. Mit allen Einschränkungen  und Herausforderungen, denn in meinem alten Leben gab es davon bei Weitem mehr.
Ich wünsche euch allen die richtige Entscheidung – für euch!

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Nichts für Feiglinge! (M)ein Leben mit Esssucht…

Mich beschäftigen schon seit Tagen und heute ganz besonders einige Gedanken zum Thema Esssucht, die ich gerne hier mit euch teilen möchte. Ihr dürft sie gerne lesen, stillschweigend hinnehmen, aber auch gerne kommentieren. Ob per Mail oder hier als Kommentar – das überlasse ich euch selbst. Kommentare schalte ich frei. Mails sind privat. 😉
Ich bin bisher mit dem Thema Magenverkleinerung und all meinen Auf und Abs die damit verbunden sind sehr, sehr offen umgegangen und habe im Laufe der letzten Jahre vielen Leuten Hilfestellung gegeben, wenn sie sich mit der Thematik nicht auskannten, einen ähnlichen Weg für sich entschieden haben oder/und Fragen bzgl. einer Entscheidung hatten.
Was mir allerdings immer wieder auffällt ist, dass 95% der Leute in ihrem Bekanntenkreis oder gar mit der Familie nicht darüber sprechen. Weil sie sich schämen, Angst vor den Reaktionen haben oder aus anderen Gründen. Da kommt mir doch die Frage in den Sinn “Warum ist das so?”

Muss ich mich schämen, weil ich für meine Gesundheit endlich etwas tun möchte?

Nehmen wir ein Beispiel: Ein Alkoholiker trinkt zwei Flaschen Wodka am Tag und beschließt sich nun in Therapie zu begeben. Muss er sich dafür schämen? Würde man über ihn denken, dass er selbst schuld ist an seiner Sucht? Oder ihm gar sagen, dass er doch einfach weniger saufen soll?
Ähnlich ist es mit einem Raucher, der 40 Zigaretten am Tag raucht und nun beschließt den Zigarettenkonsum strikt zu unterlassen. Jeder rauchfreie Tag wird beklatscht, hochgelobt und der neugeborene Nichtraucher motiviert.
In beiden Fällen liegt eine Sucht vor. Im Falle von massivem Übergewicht ist das nicht anders. Ich weiß wovon ich schreibe! Und ich wage mal zu behaupten, dass niemand der über 100 Kilo (oder weit mehr) wiegt nur isst, weil es ihm so gut schmeckt. Das halbe Schnitzel das man nicht wegwerfen kann, die Tafel Schokolade die unbedingt jetzt gegessen werden muss oder das zweite Brötchen… Wie schnell wird aus der dummen Angewohnheit alles aufessen zu müssen eine krankhafte Abhängigkeit.
In diesem Zusammenhang möchte ich “Binge Eating Disorder ” erwähnen, eine mittlerweile anerkannte Krankheit bei der die betroffenen Patienten unkontrolliert Nahrungsmittel in sich hineinstopfen. Besonders “kluge” Menschen nennen diese Krankheit “Alzheimer – Bulimie”, da die Patienten eben NICHT nach diesen Fressgelagen erbrechen.
Ein Therapieansatz ist hierbei Psychotherapie, um die Auslöser dieser Essattacken zu minimieren.

Eine weitere Hilfe KANN eine chirurgische Maßnahmen zur Bekämpfung des massiven Übergewichtes sein.

Und warum sollte Patient X oder Patienten Y nun ein Geheimnis daraus machen sich helfen zu lassen? Weil er/sie ja selbst schuld ist an seinem Übergewicht? Weil er/sie ja einfach nur nicht so viel fressen muss?
Ist der Alkoholiker nicht auch selbst schuld, dass er so viel gesoffen hat? Ist der Raucher etwa gezwungen worden so viel zu qualmen? NEIN, denn es liegt eine anerkannte Krankheit vor. SUCHT!
Nur, dass man dem Übergewichtigen nicht auf Lebenszeit Nahrung entziehen kann, wie dem Raucher die Zigaretten. DAS ist der Punkt, den viele gar nicht bedenken. Stellt dem Alkoholiker eine Flasche Wodka hin und sagt ihm, dass er nur ein Glas trinken darf. Macht man nicht. Ist ja irgendwie blöd, oder?
Meine Magenverkleinerung ZWINGT mich dazu weniger zu essen. Ich muss mich demzufolge bei jeder Mahlzeit erneut mit meiner Krankheit auseinandersetzen. Ein Leben lang! Mal mehr und mal weniger. (Im Moment weniger, weil ich gelernt habe nicht mehr “alles in mich reinzufressen”.)
Aber ich muss mich dafür definitiv nicht schämen!
Ich würde mir wünschen, dass ihr, die ihr euren Familien, Chefs oder Freunden die Geschichte von der knallharten Fastenkur etc erzählt habt offener seit.
Seit ehrlich zu euch selbst, steht zu eurer Geschichte und zu eurem Weg. Denn nur so kann Unwissenheit aus dem Weg geräumt werden. Sagt offen: “Ich bin krank und habe mir Hilfe gesucht.” Wovor habt ihr Angst? Dass jemand der Meinung ist ihr seid “verfressen”? Na und? Dann erklärt ihr halt, dass ihr an einer anerkannten Krankheit leidet (sonst würde die Krankenkasse den Eingriff schließlich nicht bezahlen!).
Und kommt mir nicht mit der Ausrede, dass euch der Mut fehlt. Dieser Eingriff ist nämlich definitiv nichts für Feiglinge!! 😉
Punkt.
© Ricarda Ohligschläger
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