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Rezensionen Kochbücher

Rezensionen/ Rezensionen Kochbücher

Ella Risbridger – Die Geschichte beginnt mit einem Huhn - Werbung -

Ihr werdet mir Recht geben, aber „Die Geschichte beginnt mit einem Huhn“ ist kein typischer Name für ein Kochbuch, oder?
Und doch passt dieser Titel so sehr zu Ella Risbridger Buch wie der sprichwörtliche Deckel auf den Topf, denn Ellas Geschichte und damit ihr Kochbuch beginnt wahrhaftig mit einem Huhn.

Ella- Risbridger – Die Geschichte beginnt mit einem Huhn – Callwey

Dieses Huhn befindet sich auf einem Rost während Ella auf dem Küchenboden liegt und sich die Frage stellt, ob sie je wieder aufstehen würde. Dunkle, pessimistische Tage hatten sich in ihrem Leben breit gemacht. Sie liebte die Welt nicht mehr und während sie eifrig versuchte mit Yoga und Meditation den beginnenden Sturm in ihrem Inneren aufzuhalten, wurde alles nur noch beängstigender – bis sie versuchte sich einem Bus in den Weg zu stellen. Es war kurz nach ihrem 21. Geburtstag.

Ella- Risbridger – Die Geschichte beginnt mit einem Huhn – Callwey

Ein Rettungswagen brachte Ella ins Krankenhaus und dann fasste sie den Plan diese Geschichte durchzustehen und dieses vorliegende Buch ist die Rezepte-Sammlung, die ihr dabei half. Nicht umsonst trägt das Kochbuch den Untertitel „Rezepte, für die es sich zu leben lohnt“.

Dass ich emotional auf Ellas Geschichte reagiere ist kein Wunder, denn auch ich kenne diese Tage und mir liefen die Tränen als ich die ersten Seite las. Aber dieses Buch wäre kein Kochbuch, wenn nach diesem emotionalen Auftakt nicht noch das ein oder andere Rezept auftauchen würde. Und das tut es. In Hülle und Fülle. Ebenso hier spiegelt sich jedoch der untypische Stil dieses Kochbuchs, denn wer Hochglanzbilder mit Foodstyling auf höchstem Niveau erwartet ist hier völlig fehl am Platze. Stattdessen ist das Buch illustriert mit Mischungen aus Skizzen, Grafiken und Zeichnungen.

Ella- Risbridger – Die Geschichte beginnt mit einem Huhn – Callwey

Was aber dieses Buch ausmacht ist der Text – viel Text. Es ist ein Lese-Kochbuch! Eines welches man sich auf den Küchentisch legt, eine Tasse Kaffee oder Tee dazu nimmt und dann liest. Am Besten in vielen einzelnen Etappen um es zu genießen. Ella schreibt nämlich auch sehr schön.

Letzten Endes sind es mehr als 80 Rezepte mit vielen Tipps und – wenn nötig – der Beschreibung einzelner Zubereitungsschritte.

Ella Risbridger hat ein kunterbuntes Buch geschrieben, in das man sich einfach verlieben muss! Sehr persönlich hat sie ihre Geschichte darin erzählt und ganz viel Liebe mit tollen, aber einfachen Rezepten kombiniert. Es finden sich Rezepte wie Gemüse- Salat mit anständigem Dressing, Chili-Calla-Salat, Buratta-Salat und vieles mehr darin. Kurz gesagt „Rezepte, für die es sich zu leben lohnt“.

©Ricarda Ohligschläger

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Enikö Gruber – Food, Friends & Love (Enthält Werbung und Verlosung)

Enikö Gruber zelebriert das entspannte Kochen mit Freunden – davon berichtet sie in ihrem Kochbuch, welches ich euch hier vorstellen möchte. Dass ich Kochbücher mittlerweile sammle, wissen ja bereits einige von euch und dieses bekommt einen ganz besonderen Platz. Es ist kurz gesagt ein ganz besonderer Schatz!

Enikö Gruber – Food, Friends & Love – Titel

Enikö Gruber (www.notastelikehomeblog.de) beschreibt in 10 Kapiteln anschaulich und übersichtlich was alles zu einem perfekten Dinner und dem stressfreien Umgang mit Gästen gehört. Angefangen mit Tipps zu den Einladungskarten, über Menükarten und wie man Zeitnot vermeidet, bis hin zur perfekten Wohlfühl-Atmosphäre ist alles mit dabei, was wichtig für ein gelungenes Essen mit Freunden ist.

Weitere sind
– Wenn Kinder kommen
– Vorratscheck
– Unverträglichkeiten & Co

Enikö Gruber – Food, Friends & Love – Tipps

Bonus:
– Unter Food, Friends & Love findet man bei Spotify sogar eine Liste mit Musik für gemütliche Stimmung.
Vorlagen zum Ausdrucken für Einladungskarten kann man mit einem QR-Code herunterladen.

Enikö Gruber – Food, Friends & Love – Rezeptauswahl

Enikö Gruber – Food, Friends & Love – Rezeptauswahl

Selbstverständlich stehen die vielfältigen Rezepte des Buches im absoluten Vordergrund und diese haben es mir nicht nur wegen der wunderschönen Fotografien angetan. Enikö Gruber zeigt eine große Auswahl an Rezepten für

– Fingerfood, Dips, Salate und Co.
– Hauptgerichten mit Gelinggarantie
– Sonntagsbrunch mit Freunden
– Köstliche Kuchen und Desserts

Unter vielen Rezepten finden sich “Enis Geheimtipps”, die für noch mehr Geschmack sorgen oder das Rezept abrunden.
Und für alle, denen beim Lesen schon das Wasser im Mund zusammenläuft gibt es gar noch Cocktails & andere Getränke.

Enikö Gruber – Food, Friends & Love – Rezeptauswahl

Eines meiner Highlight in diesem Buch ist der “Menüfinder” ganz am Schluss. Dieser hilft dir dabei das optimale Menü für die Anzahl oder die kulinarischen Vorlieben deiner Gäste und den geplanten Anlass zu finden. Daraus kannst du dann in 8 Menüs wählen. Klingt toll, oder?

Food, Friends & Love – Menüfinder

Kurzum: Dieses Buch sollten alle haben, die gerne für Freunde kochen. Es beinhaltet jede Menge Tipps & Ideen, vielfältige Rezeptideen und wunderschöne Fotografien – ein Must Have für Foodies.

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Home Made. Natürlich hausgemacht – Yvette van Boven

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Home Made von Yvette van Boven © Dumont Buchverlag

Nachdem ich bereits „Home Made Winter“ und „Home Made Sommer“ in die Riege meiner Lieblingskochbücher einreihen durfte, freute ich mich sehr auf „Home Made“ und wurde geradezu überwältigt von neuen kulinarischem Impressionen.
Ich gebe zu, dass ich einen kleinen Freudenschrei ausstieß als ich es endlich in den Händen hielt und ich weiß nicht, ob es normal ist, beim Durchblättern ständig Notizen zu machen oder „Ah!“, „Oh, lecker“ und „Das muss ich probieren!“ zu rufen. Für mich ist es fast unmöglich das bei dieser Reihe NICHT zu tun und wenn ihr euch je eines oder mehrere Kochbücher dieser Reihe gönnt, dann werdet ihr ähnlich empfinden.

Home Made – natürlich einfach

Yvette van Boven erklärt auf über 400 Seiten wie man saisonale Produkte mit hausgemachten Leckereien kombiniert – und nimmt gleichzeitig die Angst vor kleinen Küchenkatastrophen. Jeder Arbeitsschritt wird ausführlich erläutert und erklärt. Außerdem gibt sie Tipps, um Rezepte mit nur wenigen Zutaten zu verändern.
Die Inhaltsangabe reicht von „Brühe machen“, über „Einen Grill bauen und Fleisch darauf grillen“ bis hin zu „Senf machen“ und dazu kommen noch leckere Cocktails, Brot, Desserts, Suppen und sogar Hundekuchen!

Selbstverständlich habe ich wieder mehrere Rezepte für euch getestet und das waren folgende:
Irish Brown Soda Bread
Zucchiniküchlein mit Basilikumsahne
Lavash – Cracker
Rinderspieß mit Joghurtdip
Süßkartoffelsuppe mit „Buttered Cashews“

Das Brot gibt es in „Home Made Winter“ in einer anderen Ausführung mit braunem Zucker und Haferflocken. Mittlerweile halte ich dieses Brown Soda Bread für das Beste Brot aller Zeiten und habe die Thermomix®-Variante für euch im Blog verewigt. Ich backe es gewissermaßen bis mir Irish Bread zu den Ohren rauskommt. Das wird ca. in 100 Jahren sein. 😉

Die Zucchiniküchlein waren sehr lecker. Nur muss man wirklich sehr viel Maisstärke dazugeben.
Basilikumsahne ist etwas woran ich mich sehr gewöhnen könnte, aber ich habe eh eine Vorliebe für Basilikum. Das wissen nicht nur meine Gäste. (Kleiner Tipp mal ganz am Rande: Basilikumsirup in Sekt und die Welt ist schön!)
Die Cracker ähnelten mit Meersalz sehr dem Original mit den drei Buchstaben und werden UNBEDINGT wieder gebacken.
Der Joghurtdip schmeckte ohne Fleisch sehr nach Kümmel, aber auf dem Fleisch war er perfekt und zum Grillen wird jetzt nicht mehr nur noch scharfe Grillsauce serviert.
Die Suppe war sehr(!) außergewöhnlich und da ich Süßkartoffeln sehr mag ist sie eine tolle Alternative zu Kartoffelsuppe & Co. an kalten Tagen.

Home Made mit Begeisterung

Ich bin total begeistert und werde das ein oder andere Rezept noch für den Thermomix® umschreiben. Freut euch schon mal!

Die Zutatenmenge war in den meisten Fällen (außer eben bei der Maisstärke) optimal. Die Gerichte waren in der vorgeschriebenen Zeit perfekt gebacken bzw. gar. Man muss kein großer Koch sein, um sie nachzukochen, denn sie sind Schritt für Schritt sehr gut erklärt.
Ich bin wieder einmal mehr begeistert von neuen Geschmackserlebnissen und möchte abschließend noch erwähnen, dass ich die Menü – Vorschläge am Ende des Buches für das i-Tüpfelchen halte. Ob Dinner für zwölf oder Grillfest, hier warten viele Vorschläge für ein gelungenes Fest. Alle Rezepte finden sich im Register auch „nach Gängen“ oder „nach Zutaten“, was die Suche sehr erleichtert.
© Ricarda Ohligschläger

 

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Nigel Slater – Das Küchentagebuch

»Nigel ist ein gottverdammtes Genie.«, sagt Jamie Oliver und das macht eine Hobbyköchin wie mich SEHR neugierig, denn in meinem Buchregal befinden sich direkt neben Büchern von Tim Mälzer auch Jamie Olivers Werke, der mich kochtechnisch immer wieder aufs Neue inspiriert und begeistert!

Das Küchentagebuch von Nigel Slater © Dumont Buchverlag

Zurück zu Slater jedoch und zum vorliegenden “Küchentagebuch” dessen Kurzbeschreibung leider gar nicht ausdrücken kann was für ein TOLLES Buch dieses Kochbuch ist. Wobei Kochbuch schon der völlig falsche Begriff dafür ist. Es ist eher ein Ganzjahreserlebniskurzgeschichtentagekochbuch!
Auf den ersten Blick angesehen hebt es sich bereits von vielen anderen Kochbüchern ab. Die hochwertige Leinenausstattung und  der besondere Schutzumschlag machen dieses Buch schon optisch zu etwas Außergewöhnlichem. Und dann der viiiiiiiiiele Text!
Wer sich ein Kochbuch kaufen möchte, in dem links das Rezept und rechts das passende Bild dazu abgebildet ist, der sollte dieses Buch ganz schnell wieder aus den Händen legen! Bei Slater wird nämlich nicht nur gekocht, sondern erzählt und gelebt. Daher eignet sich dieses Buch auch als Lesebuch, wenn man die Suppe schon löffelt oder die Tarte noch im Ofen backt.
Slater gibt Tipps, macht Resteverwertung zu einem Kocherlebnis und erzählt ganz nebenbei aus seiner Küche, und aus seinem Leben.

Für mein Testkochen hatte ich mir ausgesucht:
Gebackenes Hühnchen mit Tomaten und Oliven
Aufstrich aus Räucherlachs und Gurken
Surf and Turf
(später gab es dann noch die Lachssuppe – ein Träumchen!)

Ich möchte jetzt nicht lügen oder gar zu viel protzen, ABER hier mein “Originalton” aus einer Kochgruppe in der ich meine Begeisterung nach dem Verzehr des Hühnchens geteilt habe:
“Heilige Sch***. Heute gab es das nächste Gericht aus dem Küchentagebuch von Nigel Slater : Gebackenes Hähnchen mit Tomaten und Oliven. Und ganz ehrlich?, es war das beste(!) Hähnchen was ich je gegessen habe. Das war sooooooooooo zart und einfach nur JAMMI!!” Das spricht doch für sich oder?

Ebenfalls schrecklich lecker war der Brotaufstrich, der – ich schwöre – die ganze Nacht nach mir geschrien hat. Und ich spreche hiermit eine Warnung aus: Wird der Brotaufstrich schon am Vorabend für das Frühstück am nächsten Tag bereitet NIEMALS kosten! Ihr ahnt warum? Hier mein Zitat aus der Kochgruppe: “***, du hast doch auch das Küchentagebuch vom Nigel, oder? Probiere mal den Aufstrich aus Gurken und Räucherlachs von Seite 318!!! Ich habe ihn mit Brötchen getestet….großartig. Wenn er die Nacht überlebt, teste ich ihn morgen früh auf Knäcke. Hammergeniale Sache. Ich hoffe mich hält heute irgendwer vom Kühlschrank fern!!!”
Dass das dritte getestete Gericht ebenfalls ein Schmankerl war muss ich sicher nicht noch extra erwähnen, oder? Fast 40 Euro für das Buch ist viel Geld, aber ich kann mit fester Überzeugung sagen, dass es jeden Cent wert ist und bei weiten mehr als 5 Sterne verdient hat! Wer immer noch skeptisch ist, dem empfehle ich die Beschreibung des Buches beim DUMONT – Verlag.
© Ricarda Ohligschläger

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Niewerth & Schreiber – Aus Liebe zum Kochen

Im Laufe meiner eigenen “Foodblogger-Karriere” bin ich auf unzählige Foodblogs gestoßen die mich begeistern, inspirieren und die ich lieben gelernt habe. Es gibt tolle, ausgefallene, kreative und begeisternde Köche wohin man sieht!
Ein Buch mit 25 Foodies ist dabei natürlich noch eine viel bessere Inspiration. Alle Foodblogger führen ihren Blog “Aus Liebe zum Kochen“*, wie der Buchtitel schon verrät.

Sehr persönlich und vor allen Dingen abwechslungsreich

Die Köche werden ausführlich Interviews präsentiert. Sehr persönlich und vor allen Dingen abwechslungsreich schildern die einzelnen Blogger wie sie ihre Leidenschaft zum Kochen entdeckten, welche Gerichte sie lieben und was sie am Kochen fasziniert. Und jeder Blogger stellt im Nachfolgenden ein paar seiner Rezepte vor.

Insgesamt 75 Gerichte beinhaltet das Buch, welches sich nicht nur alleine durch sein Cover von vielen anderen Kochbüchern abhebt. Ich finde nämlich, dass es sehr edel aussieht! Die Rezepte sind ausgefallen bis einfach, deftig bis leicht und simpel bis schwer – wer da nichts für sich findet ist es selber schuld. 😉

Mein Testkochen begann mit Floorabellas Brot mit fünf Käsesorten. Ich gebe gerne zu, dass mich ihr Blog direkt am meisten angesprochen hat, als ich google danach suchen ließ. (https://www.floorabella.blogspot.de/)

Als zweites probierte ich nämlich direkt die gebratenen Feigen. Den Apfelcrumble werde ich im Laufe der nächsten Tage testen, das ist sicher! Ich testete aber auch noch grünen Zucchinirisotto mit Basilikum von Per & Malte.
Und was soll ich sagen? Alle drei Gerichte haben ihren Test bestanden. Die Zutaten waren passend bemessen und aufgelistet (die meisten hatte ich eh im Haus und wer mich kennt weiß, dass das schon für Pluspunkte sorgt, da ich keine Lust habe in 3 Geschäfte zu laufen, um alles einzukaufen….ich wiederhole mich sicher)

Das Käsebrot hat diesen Namen definitiv verdient und eignet sich super für Käsereste. Es wird jetzt öfter gemacht. Die Feigen waren eine leckere Sache – super simpel noch dazu! Und das letzte Gericht war so ein richtig kleines Seelenessen. Da wurde mir nicht nur im Bauch warm.
Wenn ich mir die Post its anschaue, die ich jetzt schon im Buch kleben habe, werde ich es wohl in den nächsten Wochen kaum aus der Hand legen. Aber es ist kein Wunder, denn bei Rotkohlpesto oder Erbse – Minze – Parfait werde ich nun mal SEHR neugierig und muss es unbedingt ausprobieren.

Ich bin sehr begeistert

Fazit für mich: Ich bin sehr begeistert von diesem Buch, welches ich eigentlich nicht schlicht nur Kochbuch nennen würde, da man sehr  viel über die Köche hinter den Blogs erfährt.
© Ricarda Ohligschläger