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Rezensionen

Rezensionen Kochbücher

Jean-Francois Mallet – Bollyfood

Bollyfood von J.-F. Mallet © Gräfe und Unzer

Jean-Francois Mallet – Bollyfood

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„Bollyfood“ ist eines der inspirierendsten und schönsten Kochbücher, welches in meinem Buchregal steht. Die pinkfarbenen Schnittkanten und das fantastisch gestaltete Cover haben schon viele meiner Gäste dazu verlockt es herauszunehmen und anzuschauen.
Und zu sehen gibt es auf den 416 Seiten sehr, sehr viel. Wunderschöne Food-Fotos, Bilder vom Leben in Indiens Straßen und natürlich Rezepte in Hülle und Fülle.

 

Bollyfood von J.-F. Mallet © Gräfe und Unzer

Bollyfood von J.-F. Mallet © Gräfe und Unzer

Lest hier einen Auszug aus dem Pressetext von Gräfe und Unzer:
„Bollyfood ist ebenso farben- und sinnenfroh, facettenreich, lebendig und prächtig ausgestattet wie die Filme aus der Traumfabrik Bollywood und enthält über 100 Rezepte und zahlreiche Anekdoten: Von vegetarischen Köstlichkeiten wie Gemüseachars, herzhaften Dals und scharfen Currys bis zum beliebten Chicken Vindaloo oder Tandoori, von leckeren Samosas über würzigen Biryani, knusprigen Naans und Chapatis bis zu geeister Mango-Lassi. Die indische Art des Teetrinkens fehlt ebenso wenig wie die liebevolle Gewürzkunde über Kardamom und Co. Bollyfood zeigt eine faszinierende Esskultur in bestechender Optik (Prägung und Farbschnitt und üppig-buntes Layout) mit verständlichen Anleitungen und hilfreichen Stepfotos.

Jean-François Mallet ist Absolvent der französischen Kochschule „Ferrandi“ und war eine Zeit lang Chef in großen Hotels, bevor er sich ganz seiner zweiten Leidenschaft widmete: Der Fotografie. Als Reporter spezialisierte er sich auf Food-Fotografie und Reisen. Heute reist er um die Welt und porträtiert die verschiedenen Länderküchen und diejenigen, die sie zubereiten. https://www.malletphoto.com“
Interessenten können mir gerne einen Kommentar hinterlassen, um an einer Verlosung dieses traumhaften Kochbuches teilzunehmen.
Die Aktion endet am 12.06.2018 um 12 Uhr.
Der Gewinner wird per Losverfahren durch Zufallsgenerator ermittelt und per Mail oder Facebook benachrichtigt.

Teilnehmen dürfen Personen ab 18 Jahre, sonst nur mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten.
Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung ist nicht möglich.
Der Versand findet nur innerhalb Deutschland statt.
Wenn nicht binnen einer Woche nach Bekanntgabe und Benachrichtigung des Gewinners eine Postanschrift für die Übersendung des Gewinns zur Verfügung gestellt wird, verfällt der Gewinn.
Datenschutzerklärung:
Die bereitgestellten Informationen werden ausschließlich für die Ermittlung und Kontaktierung des Gewinners verwendet und nach Abwicklung des Gewinnspiels gelöscht. Ergänzend gelten auch die Datenschutzhinweise von Facebook. Fragen oder Bitten um Informationen zu dem Gewinnspiel sind zu richten an rici(at)herzgedanke.de
Rezensionen/ Rezensionen Belletristik

Teresa Simon – Die Oleanderfrauen

Die Oleanderfrauen von Teresa Simon © Heyne Verlag

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Die Oleanderfrauen von Teresa Simon © Heyne Verlag

Die Oleanderfrauen von Teresa Simon

Für mich gibt es nichts Schöneres als in ein Buch vollkommen abtauchen und mich auf der Stelle in die Hauptfiguren zu verlieben zu können. Doch was trägt eigentlich dazu bei in eine Geschichte gnadenlos in eine Geschichte zu versinken? Eine großartige Story alleine reicht wohl nicht. Viel eher ist es die Kraft der Worte, das Facettenreichtum der Figuren und ein mitreißender Schreibstil. Wie der von Teresa Simon.
Ihre Bücher eignen sich hervorragend für Leser, die bisher noch keine historischen Romane gelesen habe, da sie Vergangenheit und Gegenwart auf wundervolle Weise sehr kurzweilig vereint. Und auch alle anderen Leser begeistert sie damit erneut.
In „Die Oleanderfrauen“ erzählt Teresa Simon von der nicht standesgemäßen Liebe zwischen der verwöhnten Tochter des einflussreichen Kaffeebarons Terhoven und dem Sohn der Köchin Hannes Kröger.
Sophie Terhoven ahnt zu Beginn dieser Liebelei noch nichts von den Folgen für ihr ganzes Leben und erst recht nichts davon welche Geheimnisse dafür sorgen, dass diese Liebe niemals sein darf. Sie muss viel Durchhaltevermögen aufwenden, um ihr Leben in Freud und Leid zu meistern.
Immer an ihrer Seite ihr Freund Malte, dem seine Liebe zu Männern in dieser Zeit so manche Grausamkeit beschert!
Doch auch der Erzählstrang der Gegenwart beinhaltet viel Liebe, eine starke junge Frau und diverse Überraschungen. Beim Lesen bekommt man regelrecht Kaffeeduft in die Nase, da Jule ein kleines Kaffee hat und die Beschreibungen ihrer Arbeit sehr bildhaft beschrieben sind. Ich sah vor meinem inneren Auge die Kuchen und Törtchen aufgereiht stehen und fühlte mich sehr wohl in dieser heimeligen Atmosphäre.
Freundschaft wird in diesem Roman sehr groß geschrieben. Teresa Simon zeigt auf wozu man in der Lage ist, wenn man jemanden an der Seite hat, der ohne Nachzudenken für andere einsteht und sich selbst hinten anstellt. Nicht nur der Krieg wurde dadurch für Sophie Terhoven erträglicher, sondern auch viele andere Ereignisse, die ihr das Schicksal beschert hat.
Die Autorin zeigt jedoch ebenfalls, dass Freundschaft zwischen den Generationen genau so möglich ist. Jule profitiert nämlich in der Gegenwart durchaus von der Lebenserfahrung ihrer Freundin Johanna, die mir übrigens einer der Lieblingscharaktere war. Ihre ruhige Ausstrahlung und ihre unbändige Lust kreativ zu sein hat mich sehr begeistert.
Dieser Roman ist uneingeschränkt zu empfehlen, eine Mahnung daran andere Lebensweisen zu akzeptieren und ein großes Geschenk an alle, die gerne kurzweilig unterhalten werden.
Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Buch von Teresa Simon und hoffe, dass die Wartezeit nicht allzu lang ist.
©Ricarda Ohligschläger

Gastrezension/ Rezensionen/ Unterhaltung & Roman

Gastrezension von Catherine: Claudia S.C. Schwartz – Meschugge Sind Wir Beide

Gastrezension von Catherine: Claudia S.C. Schwartz – Meschugge Sind Wir Beide

Gastrezension von Catherine: Claudia S.C. Schwartz – Meschugge Sind Wir Beide



Heute habe ich eine Gastrezension von Catherine für euch:
„Meschugge Sind Wir Beide“, (Untertitel: Unsere deutsch-israelische Liebesgeschichte) von Claudia S.C. Schwartz ist 2017 erscheinen, herausgeben von Eden Books (ISBN 9783959100755).
 

Gastrezension – Buchempfehlung für euch

Das Buch erzählt von dem Leben, der Liebe und dem unwahrscheinlichen Pärchen aus der deutschen Schauspielerin und Dramatikerin, Claudia, und dem seit kurzem in Berlin lebenden israelischen Musiker und Komponisten Schaul. Die Erzählung verbindet kunstvoll das Thema der Herkunft und komplizierten Weltkriegs-Geschichte der Protagonisten mit ihrer Romanze, die eine wundervolle Verbindung der Vergangenheit mit der heutigen Zeit knüpft. Erzählt wird -mit gelegentlichen Abweichungen in die persönlichen Geschichten der Eltern und Großeltern- in der ersten Person. Der Autor betrachtet die Machbarkeit von Beziehungen, die religiöse und ideologische Unterschiede überspannen. Wunderbar reich an Details, die die existentiellen Kämpfe und Erfahrungen der Individuen skizzieren, welche zugleich persönlich und universal sind. Frau Schwartz gelingt es aus ihrer Familiengeschichte eine herzzerreißende Erzählung über die Kraft der grenzenlosen Liebe zu schaffen. Meschugge sind sie auch ein bisschen- sind wir das nicht alle? Aber im Grunde sind sie nur menschlich.
 ©Catherine Gritz

Rezensionen/ Rezensionen Krimis/Thriller

(Enthält Werbung) – Andreas Winkelmann – Housesitter


Meine Buchempfehlung für euch

Andreas Winkelmann steht bei mir seit einigen Jahren auf dem selben Treppchen wie Sebastian Fitzek. Beide verursachen bei mir schlaflose Nächte, abgeknabberte Fingernägel und das permanente Gefühl nicht alleine zu sein.
Nachdem „Housesitter„* jedoch muss sich Fitzek definitiv etwas Grandioses einfallen lassen, um nicht von Winkelmann auf den zweiten Platz verwiesen zu werden!
Mit seinem neuen Thriller hat der bei Bremen lebende Autor einen besonders perfiden und grausamen „Housesitter“ mit meinen Nerven spielen lassen. Und ich verspreche euch, dass ihr dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen könnt, wenn ihr einmal begonnen habt es zu lesen.
Rasante Perspektivwechsel, grausame Morde und eine düstere Vergangenheit der Hauptfigur sind nur drei Merkmale die diesen Thriller so perfekt machen. Schon die Kurzbeschreibung verspricht mehr als nur ein bisschen Spannung.

Kurzbeschreibung laut amazon

„Stell dir vor, du wachst erst nach Tagen im Krankenhaus auf. Deine Freundin ist verschwunden – entführt.
Denn da draußen ist jemand, der sich nach einem warmen Heim sehnt. Nach einer liebenden Frau. Nach deinem Leben. Und er ist zu allem entschlossen…(Quelle)
Die Vorstellung die Andreas Winkelmann damit in meinem Kopf hervorgerufen hat war beklemmend und bedrückend. Man kauft sich Bücher ja mit einer gewissen Vorstellung und der damit verbundenen Hoffnung auf spannende Lesestunden. Und wenn man seine vorherigen Werke kennt, weiß man ungefähr auf was man sich einlässt.
Aber wie dieser Autor die in mir entstandenen Erwartungen noch übertroffen hat ist unbeschreiblich. Ich finde keine Worte für dieses schaurig-schöne Meisterwerk und kann absolut nachvollziehen warum seine Bücher in bis zu dreizehn Sprachen übersetzt werden. Kurz gesagt:
Ich glaube nicht, dass ich dieses Jahr noch einen besseren Thriller finde!
©Ricarda Ohligschläger

Rezensionen/ Rezensionen Liebesromane & ChickLit

(Enthält Werbung) Luisa Valentin – Jeder neue Tag mit dir

Meine Buchempfehlung für euch

Luisa Valentin hat mich 2015 bereits mit ihrem Roman „Ich liebe dich… und dich“ begeistert und ebenso wie damals bin ich von ihrem aktuellen Roman sehr berührt.
Markus und Kathrin sind ein glückliches Paar – gewesen! Bis zu dem Abend als Markus überraschend früher von einer Dienstreise heim kommt und seine Frau in den Armen eines anderen Mannes erwischt. Ihre Ehe droht zu zerbrechen. Glücklicherweise fällt ihnen jedoch ein Koffer in die Hände der ihnen viele schöne Erinnerungen und Emotionen beschert. So machen sich beide auf eine Reise in die Vergangenheit, sie reflektieren ihre Fehler, eröffnen dem anderen ihre geheimsten Wünsche und landen schließlich wieder in der Gegenwart. Doch ob die Zukunft für sie Gemeinsamkeiten bereithält – das verrate ich euch an dieser Stelle natürlich nicht.
Dieser Roman hat mich an die ein oder andere eigene Krise in meinem (Ehe)Leben erinnert, denn auch ich und C. haben ein ähnliches Geschenk zur Hochzeit erhalten. Bei uns war es eine Kiste mit vielen Zetteln auf denen uns unsere Hochzeitsgäste Wünsche für die Zukunft geschrieben hatten. Wie auch im Falle von Markus und Kathrin hatten wir zu einigen der Absender leider zum Zeitpunkt des Öffnens keinen Kontakt mehr.
Trotzdem war diese Kiste für uns eine große emotionale Reise. Einige Wünsche hatten sich erfüllt, einige nicht… Wir hatten gute und sehr schlechte Zeiten hinter uns, geprägt dadurch, dass wir uns damals sehnsüchtig ein Kind wünschten.

Bei Markus und Kathrin lagen die Sehnsüchte anders..

… und trotzdem konnte ich es so gut nachempfinden, dass Enttäuschungen einen manchmal zu Fehlern verleiten, die man später bitter bereut. Was mir besonders gefallen hat war die Intensität der Emotionen zwischen den Zeilen. Luisa Valentin gibt ihrem Leser die Möglichkeit durch Rückblicke die Ehe der beiden von vielen Seiten zu betrachten. Dadurch werden einige Entscheidungen der Ehepartner besser verstanden und können nachvollzogen werden.
Und ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass die Autorin von einem Paar berichtet, welches ihr sehr nahe steht da die Geschichte der beiden sehr, sehr glaubhaft erzählt wird. Das Ende hat mich sehr aufgewühlt und mitgenommen, war aber für mich in allen Punkten nachvollziehbar und sehr überraschend. Ich liebe solche Wendungen in Romanen. So konnte ich  diesem  nicht nur berührende, sondern auch spannende Lesestunden abgewinnen.
„Jeder neue Tag mit dir“ erhält von mir eine Leseempfehlung für alle Leser(innen), die wenig Kitsch, dafür umso mehr Ernsthaftigkeit, Emotionen und den ein oder anderen nachdenklich stimmenden Zwischenton lieben.
© Ricarda Ohligschläger
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