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Rezensionen/ Rezensionen Belletristik

Teresa Simon – Die Oleanderfrauen

Die Oleanderfrauen von Teresa Simon © Heyne Verlag

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Die Oleanderfrauen von Teresa Simon © Heyne Verlag

Die Oleanderfrauen von Teresa Simon

Für mich gibt es nichts Schöneres als in ein Buch vollkommen abtauchen und mich auf der Stelle in die Hauptfiguren zu verlieben zu können. Doch was trägt eigentlich dazu bei in eine Geschichte gnadenlos in eine Geschichte zu versinken? Eine großartige Story alleine reicht wohl nicht. Viel eher ist es die Kraft der Worte, das Facettenreichtum der Figuren und ein mitreißender Schreibstil. Wie der von Teresa Simon.
Ihre Bücher eignen sich hervorragend für Leser, die bisher noch keine historischen Romane gelesen habe, da sie Vergangenheit und Gegenwart auf wundervolle Weise sehr kurzweilig vereint. Und auch alle anderen Leser begeistert sie damit erneut.
In „Die Oleanderfrauen“ erzählt Teresa Simon von der nicht standesgemäßen Liebe zwischen der verwöhnten Tochter des einflussreichen Kaffeebarons Terhoven und dem Sohn der Köchin Hannes Kröger.
Sophie Terhoven ahnt zu Beginn dieser Liebelei noch nichts von den Folgen für ihr ganzes Leben und erst recht nichts davon welche Geheimnisse dafür sorgen, dass diese Liebe niemals sein darf. Sie muss viel Durchhaltevermögen aufwenden, um ihr Leben in Freud und Leid zu meistern.
Immer an ihrer Seite ihr Freund Malte, dem seine Liebe zu Männern in dieser Zeit so manche Grausamkeit beschert!
Doch auch der Erzählstrang der Gegenwart beinhaltet viel Liebe, eine starke junge Frau und diverse Überraschungen. Beim Lesen bekommt man regelrecht Kaffeeduft in die Nase, da Jule ein kleines Kaffee hat und die Beschreibungen ihrer Arbeit sehr bildhaft beschrieben sind. Ich sah vor meinem inneren Auge die Kuchen und Törtchen aufgereiht stehen und fühlte mich sehr wohl in dieser heimeligen Atmosphäre.
Freundschaft wird in diesem Roman sehr groß geschrieben. Teresa Simon zeigt auf wozu man in der Lage ist, wenn man jemanden an der Seite hat, der ohne Nachzudenken für andere einsteht und sich selbst hinten anstellt. Nicht nur der Krieg wurde dadurch für Sophie Terhoven erträglicher, sondern auch viele andere Ereignisse, die ihr das Schicksal beschert hat.
Die Autorin zeigt jedoch ebenfalls, dass Freundschaft zwischen den Generationen genau so möglich ist. Jule profitiert nämlich in der Gegenwart durchaus von der Lebenserfahrung ihrer Freundin Johanna, die mir übrigens einer der Lieblingscharaktere war. Ihre ruhige Ausstrahlung und ihre unbändige Lust kreativ zu sein hat mich sehr begeistert.
Dieser Roman ist uneingeschränkt zu empfehlen, eine Mahnung daran andere Lebensweisen zu akzeptieren und ein großes Geschenk an alle, die gerne kurzweilig unterhalten werden.
Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Buch von Teresa Simon und hoffe, dass die Wartezeit nicht allzu lang ist.
©Ricarda Ohligschläger

Rezensionen/ Rezensionen Historische Romane

(Enthält Werbung) Teresa Simon – Die Holunderschwestern

Die Holunderschwestern von Teresa Simon © Heyne Verlag

Die Holunderschwestern von Teresa Simon © Heyne Verlag


„München 1918. Die junge Fanny – Franziska – sitzt im Zug nach München und will der Provinz entfliehen. Ihre sensible Zwillingsschwester Friederike musste sie zurücklassen. Als die reiche Witwe Dora mit ihren beiden Kindern zusteigt, ahnt Fanny noch nicht, dass ein tragisches Schicksal seinen Anfang nimmt.
München 2015. Katharina erhält einen Brief aus London: In einem Archiv wurden Tagebücher ihrer Urgroßmutter Franziska gefunden. Katharina wird neugierig. Wie kommt es, dass die Aufzeichnungen ihrer Urgroßmutter, einer einfachen Köchin, in London verwahrt werden?“
Kurzbeschreibung laut Amazon
Ähnlich wie in „Die Frauen der Rosenvilla“ hat Teresa Simon mit „Die Holunderschwestern„* einen generationsübergreifenden, spannenden Roman geschaffen, in dem sie alles vereint, was ich an gemütliche Leseabenden schätze:
Sympathische Protagonisten, eine Familie mit Geheimnissen, Dramaturgie und natürlich eine Prise an Emotionen.
Fanny war mir auf Anhieb sympathisch und ich mochte es sehr mit ihr in die Vergangenheit zu reisen. Teresa Simon schafft es Szenen zu erschaffen, die man vor dem inneren Auge miterleben kann und so fühlte ich mich beim Lesen noch ein bisschen mehr involviert. Überhaupt mag ich es sehr mehr über das Leben der damaligen Zeit zu erfahren, auch wenn mein Innerstes sich immer wieder gegen die damalige Rolle der Frau wehrt.
Fanny ist zum Glück eine selbstbewusste starke Person, die sich gegen Vorschriften und ihren engstirnigen Ehemann zur Wehr zu setzen weiß. DAS hat mich sehr beeindruckt.
Weiterhin muss ich lobend erwähne, dass es der Autorin gelungen ist mir als Laien die Arbeit einer Möbelrestauratorin sehr viel näher zu bringen. Entweder hat sie eigene Erfahrungen in diesem Bereich oder intensiv recherchiert. Ihre Beschreibungen haben mich die Arbeitsschritte einer solch kreativen Herausforderung auf unterhaltsame Weise gelehrt.
Passend zu „Die Frauen der Rosenvilla“ ist auch das Cover von „Die Holunderschwestern“ gestaltet. Beide Romane sind unabhängig voneinander und trotzdem finde ich solch einen roten Faden bei einer Autorin sehr wichtig für den Wiedererkennungswert. Großes Lob an den Verlag und an Teresa Simon sowieso!
© Ricarda Ohligschläger
 
 

Rezensionen/ Rezensionen Krimis/Thriller

Gastrezension von Sonja: Zum wilden Eck – Fritzi Sommer

Zum wilden Eck von Fritzi Sommer © Heyne Verlag

Zum wilden Eck von Fritzi Sommer © Heyne Verlag


„Zum wilden Eck“ von Fritzi Sommer ist ein äußerst unterhaltsamer Mops-Krimi (ich muß sagen, wenn man noch keinen Mops hat, will man spätestens nach dem Lesen dieses Buches einen). Ich habe mich mit Henri, Viktor und Wilma
köstlich amüsiert.
Aber nun zum Inhalt: Den Möpsen Henri, Viktor und Wilma geht es richtig gut bei ihrem Frauchen Josi. Es ist fast schon langweilig, findet Henri. Als Josis Onkel Fritz unerwartet stirbt und ihr den Campingplatz „Zum wilden Eck“ hinterlässt, kommt endlich Schwung in die Bude. Doch leider liegt der Campingsplatz weit weg von schicken Hambrg und hat wenig Komfort zu bieten.
Dafür aber eine Abenteuer, denn Conny, der gute Geist vom wilden Eck, liegt eines Tages tot in der Hollywoodschaukel. Definitiv eine Tote zu viel! Und was wäre ein Hundeleben ohn Schnüffeleien?
Als ich habe mich sofort in die Drei verliebt. Über ihre schlauen Unterhaltungen habe ich mich hervorragend amüsiert. Ich kam beim Lesen der ersten Seiten schon nicht mehr aus dem Schmunzeln raus. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich genial. Ein wunderbarer Einfall, aus der sichtweise der Möpse, bzw. des Halbmops zu berichten. Na und die Rudelsführerin, eine
erfolgreiche Anwältin wohnt ja in Hamburg in einem tollen Loft. Man kann sich diesen herrlichen Blick auf den Hafen direkt vorstellen. Und gerade Josi muss in Sachen Liebe eine herbe Enttäuschung hinnehmen, hätte sie doch
als Familienrechtsanwalt eigentlich einen Riecher dafür haben müssen. Da kommt das Erbe von Fritz gerade recht. Ich habe mich auf diesem Campingsplatz in der atemberaubenden Landschaft sofort wohl gefühlt. Man hat den Geruch von Meer und Kiefern sofort in der Nase. Ein wahres Paradies auch für Henri, Viktor und Wilma. Was es da alles zu entdecken gibt! Und dann die Bewohner des Platzes, die Josi ja am Anfang skeptisch geegenüber stehen. Und was dann alles auf diesem Campingsplatz passiert, das ist ja wirklich ein „wildes Eck“. Aber dann tritt ja das tolle Ermittlertrio „Die Mops-Mafia“
auf den Plan. Und die lösen den Fall auf ihre Art und Weise. Wie heißt es so schön: Auf den richtigen Riecher kommt es an!
In das Cover habe ich mich auch sofort verguckt, finde ich klasse, spricht mich gleich an. Dieses Buch ist ein wahres Lesevergnügen und ich hoffe, dass  es von der Mops-Mafia noch mehr zu lesen gibt. Selbstverständlich erhält
dieses Traumbuch 5 Sterne.
© Sonja Werkowski

Rezensionen/ Rezensionen Krimis/Thriller

Gastrezension von Karen: Zum wilden Eck – Fritzi Sommer

Obwohl gerade groß in Mode mochte ich die Hunderasse Mops bis jetzt nicht so besonders.
Das sollte sich jedoch ändern, als ich das Buch „Zum wilden Eck“ in die Finger bekam. Mein erster tierischer Krimi, ich durfte gespannt sein.
Das Cover sprach mich sehr an, nicht zu überladen, es machte mich neugierig.
Und zudem spielt der Krimi auch noch an der Ostsee, wie schön, denn die liebe ich.
Erzähler dieser Story ist der Mops Henri, warum auch nicht, schließlich hat er allerhand zu erzählen und ihm geht es mit seinen beiden Mopsmitbewohnern Viktor und Wilma bei Frauchen Josi sehr gut.
Und es gibt allerhand zu schnüffeln, schließlich kommt es, wie so oft, auf den richtigen Riecher an.
Zwar ist Henry nicht so ganz reinrassig, aber dennoch kommt er aus einem sehr gutem Hause, was man dem Schreibstil deutlich anmerkt.
In nette Hundeseelen durfte ich mich hinein fühlen, was mir wirklich nicht schwerfiel.
Henri ist ein Hund mit Herz und Schnauze, der auch Frauchen Josi nicht vergisst.
Schließlich hat es diese im Augenblick auch nicht gerade leicht…
Die Protagonisten sind liebenswert und authentisch, die Beschreibungen ausgezeichnet. Ich konnte die Charaktere vor meinem inneren Auge sehen!
Und so wird aus den drei Hündchen ganz plötzlich ein Rudel Scheidungshunde…
In meinem Leben bin ich schon oft auf einem Campingplatz gewesen, man erlebt dort allerlei, es muss ja nicht gleich ein Mord sein. Und genau mit diesem startet das Buch gleich, ohne eine zu lange Vorgeschichte.
Es hat die Conny erwischt, wirklich schade um diese schrille Frohnatur. Diese liebeswerte Plaudertasche… Aber das ist in einem Krimi nun einmal so.
Also nichts mit lieblichem Ostseestrand und Kiefernwäldern?
Und das der Honecker noch lebt, ist mir auch vollkommen neu…
Spritzig und mit viel Humor versteht die Autorin zu unterhalten, mir haben die Erklärungen von Kommissar Henri sehr gut gefallen, die Dialoge der Vierbeiner ebenso.
Wenn ich über ein Buch das Essen vergesse, das will schon etwas heißen!!!
Mitunter kann ich nämlich genauso verfressen sein, wie Mopsdame Wilma, nur ich kapiere wesentlich schneller.
Und so habe ich auch ziemlich schnell verstanden: Dieses Buch ist ein Treffer!
Vorsicht, liebe Leser: Ihr könntet Euch nach Genuss dieser Lektüre bei einem Mopszüchter wiederfinden. 😉
Diese „Warnung“ möchte ich Euch noch mit auf den Weg geben, bevor Ihr Euch selbst in diese nette Lektüre vertieft. Dann erfahrt Ihr nämlich auch, wer der Mörder ist.
Eine Fortsetzung, bzw. ein neuer Fall für die Mopsbande würde mich sehr erfreuen.
Guter Unterhaltung nicht nur für Hundefans und genau das Richtige für die Hundstage, jedoch nicht nur für diese Zeit.
© Karen Grace Holmsgaard

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Leser fragen – Autoren antworten: Regina Gärtner

IMG_8807„Sydney/Samoa 1914: Kaum haben Alma und der australische Seemann Joshua zueinandergefunden, wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt. Die Hysterie des Ersten Weltkrieges bricht über sie herein, und plötzlich befinden sie sich auf verfeindeten Seiten. Als das Schicksal sie auseinanderreißt, muss Alma als Deutsche in Australien nicht nur um ihre Existenz bangen. Sie muss auch darum ringen, ihre hart erkämpfte Liebe zurückzugewinnen. Ausgerechnet ein hilfloser Straßenjunge erweist sich als Lichtblick in dunklen Zeiten. Doch er hütet ein seltsames Geheimnis.“ (Kurzbeschreibung laut Amazon)
Bereits im März erschien der historische Roman „Der Glanz von Südseemuscheln“ von Regina Gärtner. Die Geschichte um Alma und Joshua findet in diesem Roman ihre Fortsetzung und kann mich mit Sicherheit genau so überzeugen wie „Unter dem Südseemond„.
Ein kurzes Portrait über Regina findet ihr unter anderem im Blogbeitrag vom 25.03.2015, in dem ich über meinen Besuch bei Regina berichte.
Wer nun noch mehr über die Autorin erfahren möchte, darf seine Frage(n) an mich senden und nutzt somit zusätzlich seine Chance auf eins von drei Exemplaren ihres aktuellen Romans, der vom HEYNE – Verlag zur Verfügung gestellt wird.
Eure Fragen sendet ihr bitte bis 26.04.2015 an rici@herzgedanke.de
rici@herzgedanke.de
Betreff: Regina Gärtner
Im Idealfall stellt ihre eure Frage direkt an die Autorin und sendet eure Anschrift mit dazu.