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Interview

Interviews mit Autoren

Interview mit Claudia Toman

Guten Tag, Claudia Toman. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für ein Interview genommen haben.
Im Mai ist ihr erster Roman „Hexendreimaldrei“ erschienen. Wie sind Sie auf die Grundidee zu diesem Roman gekommen?
Die Grundidee entstand, wie könnte es anders sein, auf dem Klo. Ich hatte mich tatsächlich mal in einer finsteren Toilette verbarrikadiert und überlegt, wie schön es wäre, jetzt einen Wunsch frei zu haben. Einen sehr fiesen Wunsch, zugegeben. Danach habe ich darüber nachgedacht, was denn theoretisch passieren würde, wenn dieser Wunsch tatsächlich erfüllt würde. Das Kapitel mit der Tütüfee ist damals entstanden, danach blieb die Idee aber noch lange liegen, bis ich die Courage gefunden habe, daraus eine Geschichte zu bauen.
Wie Sind Sie auf die Idee gekommen, Märchenfiguren auf die humorvolle Schippe zu nehmen und warum steht gerade die Märchenwelt im Mittelpunkt dieses Romans.
Ich habe Grimms Märchen immer gerne gelesen und bin auch als Erwachsene oft darauf zurückgekommen, weil da so viel über die menschliche Psyche drinnen versteckt ist. Dazu kommt, dass ich selbst jemand bin, der gerne in Traum- und Phantasiewelten eintaucht, und je mehr diese Luftschlösser auch einen Bezug zur Realität haben, desto besser. Denn umso mehr kann ich mich hinein versetzen….. (mehr)

Interviews mit Autoren

Interview mit Petra Schier

Guten Tag Frau Schier. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für ein Interview nehmen.
Erzählen Sie doch erst einmal, wie Sie zum Schreiben gekommen sind.
Einen besonderen Auslöser fürs Schreiben hat es bei mir nicht gegeben. Ich habe seit meiner Kindheit sehr viel gelesen, dann, mit elf Jahren, mein erstes Tagebuch geschenkt bekommen. Damit fing das Schreiben bei mir an. Dann kamen nach und nach kurze Geschichten (und einige längere) hinzu und während des Abiturs fing ich dann mit meinem ersten Roman an. Es vergingen danach jedoch noch gut acht Jahre, in denen ich viel schrieb und noch mehr über das Schreiben lernte, bis es soweit war: Eines Tages klingelte mein Telefon und ein bekannter Literaturagent war am anderen Ende … Was danach geschah, kann man auf meiner Internetseite in meiner Bibliographie nachlesen.
Sie schreiben historische Romane, Weihnachtsgeschichten und Kinderbücher. Wie kommt es zu dieser sehr interessanten Vielfalt?
Angefangen hat es mit den historischen Romanen. Ich hatte schon sehr viele Bücher dieses Genres gelesen und verspürte bald den Drang, es selbst einmal auszuprobieren. Durch mein Literatur- und Geschichtsstudium kannte ich mich schon einigermaßen mit den Recherchen zu historischen Themen aus, was mir natürlich zugute kam. Und in diesem Genre erschienen dann ja auch meine ersten Bücher bei Rowohlt.
Auf die Idee mit den (Hunde-)Weihnachtsbüchern brachte mich mein Agent. Er fragte mich eines Tages, ob ich nicht Lust hätte….. (mehr)

Interviews mit Autoren

Interview mit Kerstin Gier

Danke Kerstin Gier, dass Sie sich die Zeit nehmen mir ein paar Fragen zu beantworten.
Kerstin, Sie wollten schon in der Grundschule Schriftstellerin werden. Was hat Sie an diesem Beruf so fasziniert?
Ich dachte, man sitzt irgendwo ganz allein auf einer Alm, denkt sich die schönsten Geschichten aus und wird einfach nur in Ruhe gelassen – irgendwie fand ich die Vorstellung damals wohl sehr reizvoll. Dabei wird man gar nicht in Ruhe gelassen. Allerdings ist das hier auch keine Alm.
Welches Buch war Ihr Lieblingsbuch in der Kindheit?
Ich mochte alles von Astrid Lindgren, und da ich keine Bücher wie Hanni und Nanni und Kiki auf dem Ponyhof lesen durfte (meine Mutter fand, das sei Schund) las ich die Bücher, die ich hatte und die ich mochte wohl an die hundertmal. Deshalb kann ich sie heute noch absatzweise auswendig zitieren.
Wie muss ich mir Ihren Alltag vorstellen? Ich schreibe z.B. Gedichte und ja, ich erwische mich mit einem Block in der Tasche damit ich für evtl. tolle Gedankenblitze gewappnet bin. Geht es Ihnen ähnlich?

JA! Ich habe so hübsche Leerbände, die ich mit mir herumschleppe, neben dem Bett liegen habe und auch einen in der Küche. Und da schreibe ich alles ein,…… (mehr)