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Katharina Fuchs – Zwei Handvoll Leben -Werbung und Gewinnspiel-

Zwei Handvoll Leben von Katharina Fuchs ©Droemer

Zwei starke Frauen – zwei deutsche Schicksale
Und die Geschichte des Berliner Kaufhauses KaDeWe in einem anrührend authentischen historischen Roman

Deutschland 1914: Charlotte wächst auf dem archaischen Landgut ihres mächtigen Vaters in Sachsen auf. Die Welt scheint ihr zu Füßen zu liegen, als sie von ihrer Tante und deren jüdischem Ehemann in die Leipziger Ballsaison eingeführt werden soll. Sie begegnet ihrer ersten Liebe. Doch der Beginn des ersten Weltkriegs zerstört ihre Pläne. Und ihr Leben verändert sich für immer.

Gleichzeitig gelingt es Anna, zwischen den Wasserstraßen des Spreewalds, wo Verzicht und harte Arbeit erfinderisch machen, dem Schicksal immer wieder ein Schnippchen zu schlagen. Doch sie verkennt die tiefe Liebe ihres besten Freundes, bevor er an die Westfront zieht. An einem eiskalten Tag im Februar 1919 steigt die neunzehnjährige Schneiderin alleine in den Zug nach Berlin. In den engen Hinterhöfen des Wedding prallen Hunger und Armut auf den ungezügelten Lebensdurst der beginnenden zwanziger Jahre. Und im Konsumtempel KaDeWe sucht man Verkäuferinnen …

Anna und Charlotte werden sich erst 1953 in Berlin begegnen. Hinter ihnen liegen zwei Weltkriege und ihr deutsches Schicksal. Es ist die Ehe ihrer Kinder, die die beiden ungleichen Frauen zusammenführt, und eine tiefe Verbundenheit durch denselben Schmerz, den sie noch nie zuvor einem anderen Menschen anvertraut haben.

»Es ist das vergessene Leben der Frauen, in dieser ganz besonderen Zeit, die bis heute nachwirkt, das ich zu Papier bringen wollte. Es wurde so lange totgeschwiegen. ›Zwei Handvoll Leben‹ lässt es uns spüren.«
Katharina Fuchs

Katharina Fuchs erzählt in ihrem historischen Roman nicht nur ein Stück deutsche Geschichte aus der Perspektive der Frauen – es ist die Geschichte ihrer eigenen Großmütter.
(Kurzbeschreibung laut Amazon)

Katharina Fuchs erzählt in ihrem Roman die bewegende Geschichte von Anna und Charlotte – zwei jungen Frauen, deren Leben nicht unterschiedlicher sein kann.

Anna die kämpferische Schneiderin aus ärmlichen Verhältnissen, die während der Revolutionsunruhen nach Berlin reist, um dort ihr Glück zu suchen. Direkt bei ihrer Ankunft spürt sie im Gewimmel der Straßen, dass hier vieles anders läuft. Und auch in der Wohnung ihrer Tante Adelheid – einer Kriegerwitwe – findet sie leider nicht die Geborgenheit, die sie dringend braucht. Günther, der sehr unbequeme Mitbewohner ihrer Tante lässt Anna nicht zur Ruhe kommen und von Tag zu Tag verstärkt sich ihre Abscheu dem ungepflegten Scheusal gegenüber – bis die Situation eskaliert.

Doch Anna gibt nicht auf! Mit einem Trick und ihrem unermüdlichen Kampfgeist erwirbt sie im Februar 1919 eine Anstellung im KaDeWe und wird schon bald eine angesehene Näherin.

Auf der anderen Seite lernen wir Charlotte kennen, deren Sturkopf es manchmal schwer hat gegen die Wutausbrüche ihres Vaters anzukommen. Ihre Sorgen kreisen sich um die Pferde des Guts, ihre Hunde und darum, ob ihre Cousine Edith sich ihren Schwarm Leo schnappt.

Die Wirren dieser Zeit hat Fuchs so nah und mit viel Liebe zum Detail beschrieben, dass man spürt ganz tief drinnen wie wichtig ihr die Geschichte ihrer Großmütter ist. Ihre Erlebnisse und die daraus resultierenden Lebenserfahrungen nehmen einen großen Platz in diesem Roman ein und ich habe sie mit viel Interesse und großer Begeisterung gelesen.

„Zwei Handvoll Leben” setzt sich aus unterschiedlichen Erzählsträngen zusammen: abwechselnd wird jeweils von Anna und Charlotte erzählt und somit ein gekonnter Spannungsbogen aufrecht erhalten. Ich habe mich nicht ein einziges Mal gelangweilt, während dieser Lektüre und es hat mich tief im Inneren berührt.

Besonders beeindruckend fand ich mit welchem Kampfgeist Anna ihren Weg geht. Man darf dabei nicht vergessen, dass ihr Leben von Armut, Trostlosigkeit und Verzweiflung geprägt war. In einer Zeit in der viele aufgegeben hätten, hat sie ihren Fähigkeiten vertraut und egal was ihr passiert ist, sie hat ihren Mut niemals verloren. Eine großartige Frau, die mich fasziniert hat.

“Zwei Handvoll Leben” ist ein großartiger und unterhaltsamer Roman. Er ist gefüllt mit Melancholie, Trauer, Wut, Verzweiflung und Angst – aber auch mit unfassbarer Stärke, Mut, Hoffnung und vor allen Dingen Liebe.
©Ricarda Ohligschläger

Hier geht es direkt zur Leseprobe: Katharina Fuchs – Zwei Handvoll Leben

Wer Interesse an dem Buch hat, darf mir gerne einen Kommentar hier im Blog hinterlassen. Die Aktion endet am 10.04.2020
Für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanke ich mich herzlich beim Droemer Verlag.

https://www.instagram.com/herzgedankeblog/

 

 

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Beate Maxian – Die Tränen von Triest -Werbung und Gewinnspiel-

 

Die Tränen von Triest von Beate Maxian ©Heyne

Wien: Die 33-jährige Johanna Silcredi wird ans Krankenbett ihres Großvaters Bernhard gerufen. Er bittet sie, nach Triest in die Villa Costa zu reisen, und er fügt hinzu: »Finde heraus, wer mein Vater war.« Johanna ist zutiefst irritiert und macht sich auf den Weg. In der Villa trifft sie auf Charlotte von Uhlrich. Auch sie scheint auf Spurensuche zu sein.

Triest 1914. Die schöne Afra von Silcredi steht kurz vor der Verlobung mit Alfred Herzog und könnte nicht glücklicher sein. Doch dann beginnt der Erste Weltkrieg, und die Liebenden werden getrennt … (Kurzbeschreibung laut Amazon)

Ich mag die Abwechslung beim Lesen sehr und pendele gerne zwischen historischen Romanen und Gegenwartsliteratur hin und her. Bei diesem Buch konnte ich meine Liebe für beide Genren vereinen und habe es nicht bereut, denn schon nach wenigen Seiten war ich mit den zwei Zeitebenen verbunden.

2019 in Wien – Johanna wird von ihrem Freund in ein edles Restaurant eingeladen und hofft auf den langersehnten Heiratsantrag, jedoch werden alle ihre Hoffnungen mit einem Schlag zerstört. Doch schnell findet sich die junge Frau in Triest wieder, wo sie sich im Auftrag ihres Großvaters auf die Suche nach einem Familiengeheimnis machen soll.

1914 in Triest – Die junge Afra wünscht sich nichts mehr als eine Heirat mit dem Studenten Alfred Herzog, doch das junge Glück wird bitter beendet.

Diese Geschichte wird zu einem wichtigen Bestandteil der Reise von Johanna, denn durch einen Zufall lernt sie in der Villa Costa mit der Familie Silcredi konfrontiert. Maxian entführt ihre Leserschaft in eine aufwühlende Reise in die Vergangenheit. Das junge Glücks Afras kann man wunderbar nachempfinden und an Emotionen wird absolut nicht gespart. Man leidet unfassbar mit und hofft so sehr, dass sich alles zum Guten wendet. Beim Lesen bekommt man ein Gefühl für Triest und die Charaktere der Protagonisten tragen Einiges dazu bei, dass die Familiengeschichte spannend bleibt.

Allerdings hatte ich große Mühe alle auseinanderzuhalten, was an einigen Stellen meinen Lesefluss sehr hinderte.

Trotz alledem möchte ich gerne dieses Buch weiterempfehlen, weil ich mich sehr gut unterhalten fühlte! Hier hat einfach alles gepasst und ich wünschte mir, es würde öfter solche Geschichten geben. Beide Handlungsstränge hatten ihre Spannungsbögen und liebenswerte Figuren mit denen ich mich sofort verbunden fühlte.
©Ricarda Ohligschläger

https://www.instagram.com/herzgedankeblog/

Wer Interesse an dem Buch hat, darf mir gerne einen Kommentar hier im Blog hinterlassen. Die Aktion endet am 15.03.2020
Für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanke ich mich herzlich beim Heyne Verlag.

 

Rezensionen/ Rezensionen Geschenkbücher

Niklas Löwenstein – 36 Fragen an die Liebe

Zum Valentinstag habe ich eine besondere Buchempfehlung, die euch gleichzeitig ein bisschen Zweisamkeit und tolle Gespräche bringt.

36 FRAGEN AN DIE LIEBE ist ein Buch welches bei mir sehr viele schöne Erinnerungen wachgerüttelt hat, zum Nachdenken anregt und natürlich zum Träumen.

Es beinhaltet 36 Fragen mit jeweils etwas Platz auf der gegenüberliegende Seite für eure Antwort. Ihr könnt es zusammen ausfüllen oder einfach nur darüber reden, was die Fragen in euch bewegen.

Manche Fragen regen zum Lachen an und andere lassen einem das Herz vor lauter Liebe überlaufen. Ich finde die Idee hinter dem Buch total schön und eine wirklich kreative und abwechslungsreiche Idee – nicht nur zum Valentinstag!
©Ricarda Ohligschläger

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Aus dem Bauch mitten ins Herz III

Liebe Maite Kristin, 
nun bist du schon 19 Monate bei uns und beherrschst unseren Alltag mittlerweile durch „knallharte“ Ansagen. Dein Lieblingssatz ist im Moment „Kacka gucke!“ Dann möchtest du unbedingt, dass wir gucken ob du die Windeln voll hast. Egal, ob wir gerade Zuhause oder beim Großeinkauf sind. Natürlich spielen wir das Spiel nicht immer mit, was du dann aber mit „Kacka! Gucke!“ in verschiedenen Lautstärken kommentierst. 
Du bist eh ziemlich laut geworden. Schon morgens um halb acht kannst du „OPA!“ problemlos aus dem Bett brüllen und parallel dazu verkünden, dass du „Hunna!!!“ hast. Du isst wahnsinnig gerne Rührei, Kochei und Leberwurstbrot. Wenn es dir schmeckt schreist du nach „Mehr!“ und isst Gratin notfalls mit den Fingern. 
Es kommt nicht selten vor, dass ich dich nach dem Mittagessen bade. „Bade“ magst du zum Glück sehr. Auch gibt es beim Haare waschen und Zähne putzen kein Gebrüll. Nur stört dich dabei, dass alles „nass“ ist. Dafür liebst du das Geräusch des Föns und den Wind, den er macht. Aus dem gleichen Grund läufst du dem Staubsauger hinterher, der „sauber“ macht. 
Dabei war es hier schon lange nicht mehr richtig sauber. Überhaupt hat die Wohnung kaum noch Dekoration und ich bin den ganzen Tag damit beschäftigt Dinge weg / hoch oder zur Seite zu räumen. Schränke werden grundsätzlich von dir ausgeräumt, wenn ich es am wenigstens brauchen kann und es macht dir große Freude Knöpfe sämtlicher Art zu verdrehen.  So ist es kein Wunder, dass 30 – Minuten – Wäsche ab und an zwei Stunden benötigt. 
Manchmal hätte ich gerne wieder die blitzblanke Wohnung von früher, Zeit mal in Ruhe die Schränke auszuwaschen, Fenster zu putzen oder einfach nur mal in Ruhe auf die Toilette zu gehen OHNE, dass jemand währenddessen „Mama! Pippi!“ durch das Haus brüllt. Ich bin ja schon dankbar, dass du mittlerweile weißt was „Zu!“ bedeutet. 
Wenn ich ein Blick in mein Bücherregal werfe könnte ich heulen. Es war immer mein Lieblingseinrichtungsgedöns. Sauber, aufgeräumt, gut sortiert. Im Moment steht alles durcheinander, nicht mehr nach Verlagen und Genre sortiert und die unteren drei Böden sind zur Sicherheit komplett leer. Du fandest es eine Zeitlang sehr toll Seiten in stundenlanger Kleinarbeit herauszureißen und dann die Schnipsel in der Wohnung zu verteilen. Ich kann dir gar nicht sagen wie mein Herz dabei geblutet hat. 
Doch! Auf jeden Fall nicht so wie dich krank im Krankenhaus zu sehen, dich fallen zu sehen oder weinen / leiden im Allgemeinen. Es bricht mir fast das Herz wenn du „Aua!“ machst und große Tränen weinst, weil du gestolpert bist, dich gestoßen hast oder „Papa abbeiten!“ ist. 
Allerdings hasse ich es, wenn du heulend aus dem Mittagsschlaf erwachst und dann geschlagene zehn Minuten und länger jammerst. Maiti, dann schlaf doch einfach länger. Punkt. Aber bitte hör auf damit. Du musst nicht genau so mürrisch werden wie ich, wenn es heißt aufstehen. 
Wenn ich mir jetzt den Fußboden so anschaue, weiß ich, dass ich aufpassen muss gleich nicht über Duplo & Co zu fallen. Du hast eindeutig Chaos verbreitet. Heute. Gestern. Und die letzten Monate. 
Wir haben dreckige Fenster, Staub auf den Möbeln, zu wenig Schlaf und wenig Zeit mal ein Buch zu lesen, aber wir haben dich dafür. 
Und das ist das was zählt, uns Halt gibt und uns lächeln lässt. 
Weil „Mama!“, „Papa!“ die schönsten Worte aus deinem Mund sind! 

Rezensionen/ Rezensionen Belletristik

Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind

„Gut gegen Nordwind“ ist für mich der Beweis, dass ein Liebesroman so viel mehr kann als zarte Küsse und Sex. Ein Blick in die Leseprobe wird euch überzeugen.

Gut gegen Nordwind von Daniel Glattauer© Goldmann

Haben Sie schon einmal eine E – Mail falsch geleitet und wenn ja, bekamen Sie eine Antwort? Nein? Schade.
Emmi Rothner dagegen erhält Antwort auf solch eine E – Mail und daraus entwickelt sich ein zauberhafter Reigen aus Neckereien, Eifersucht, Liebe und ganz tiefen Gefühlen.
Ich habe „Gut gegen Nordwind“ in einem Stück gelesen. Daniel Glattauer hat mir damit einen wundervollen, zärtlichen Nachmittag beschert und nun bin ich voll – gefühlvoll! Bis zum Anschlag, denn dies ist kein typischer Liebesschnulzenroman. Sondern ein „E – Mail – Verkehr – Roman“ so zart wie ein Schmetterlingskuss.
Es wird sich weder geküsst, noch haben die Protagonisten Sex miteinander und genau deshalb versank ich regelrecht in den Zeilen, da es nicht einmal kitschig oder schnulzig wird.
Die kurzen Absätze die durch die E – Mail – Korrespondenz entstehen lesen sich flüssig und sehr kurzweilig.
Am liebsten würde ich Emmi und Leo persönlich zusammen führen, damit meine am Ende vergossenen Tränen nicht umsonst waren, damit es endlich weitergeht!!!
Ich bin immer noch wahnsinnig überrascht, dass dieses Buch von einem Mann geschrieben wurde, aber ich bin sehr dankbar, dass es geschrieben wurde!!!
© Ricarda Ohligschläger

#werbung

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