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Liebesroman

Rezensionen/ Unterhaltung & Roman

Anna McPartlin – Für immer Rabbit Hayes (Enthält Werbung)

Für immer Rabbit Hayes von Anna McPartlin ©Rowohlt

„Für immer Rabbit Hayes“ ist die Fortsetzung des 2015 erschienen Romans Die letzten Tage von Rabbit Hayes.

Rabbit Hayes ist tot….

, aber in ihrer Familie lebt sie weiter!

Anna McPartlin hat mit dieser Fortsetzung etwas ganz Wunderbares geschaffen, denn wie sonst ist es zu erklären, dass ich nach 4 Jahren sofort wieder das Gefühl hatte bei der Familie Hayes zu Gast zu sein!? McPartlin hat die Familie neu zusammengewürfelt, wachsen aber auch verletzlicher werden lassen und damit neue Facetten an jedem einzelnen Familienmitglied gezeigt.

Molly und Jack entzweien sich plötzlich, obwohl sie den jeweils anderen sehr vermissen. Doch sie kämpfen füreinander und einer der beiden Sturköpfe muss plötzlich einsehen, dass man nicht immer mit einer großen Klappe weiterkommt.
Manchmal muss man Fehler eben auch zugeben und nachgeben können!

Grace wird ganz verrückt vor Angst, weil sie das krebsauslösende Gen in sich trägt und kurzerhand einen einschneidenden Weg beschreitet. Ihre Schwester fehlt ihr und auch ihr Mann, der alles tut um seiner Frau eine Stütze zu sein. Dabei ist so viel Liebe im Spiel, dass man sie durch die Zeilen schon fast greifen kann – ein unglaublich schöner Part in diesem Buch. So gefühlvoll, so emotional und so beispielhaft. Ich habe mit Grace gezittert, gelacht und natürlich auch geweint.

Die größte Wandlung jedoch macht jedoch Davey mit, denn plötzlich ist er nicht nur Onkel, sondern noch viel mehr. Er wächst an den neuen Herausforderungen, wird sanfter, seßhafter und vor allen Dingen entdeckt er noch eine Leidenschaft neben der Musik – Marjorie.
Und die zwei sorgen dabei richtig für Herzklopfen! McPartlin hat hierbei mit soviel Gefühl geschrieben, so einfühlsam und gerade so, als wenn sie daneben sitzen würde. Mir ist beim Lesen regelrecht das Herz aufgegangen. Es war wie selbst noch einmal frisch verliebt zu sein und jeder, der diese Zeilen liest, weiß was ich meine.

Anna McPartlin schreibt in „Für immer Rabbit Hayes“ wie das Leben ist: sanftmütig, wild, mit viel Gefühl und voller Überraschungen. Ihre Zeilen sind ein Sog, der zu Tränen rührt, zum Lachen bringt und manchmal hinterlässt er auch die Erkenntnis, dass nach jeder schlimmen Phase wieder Hoffnung keimen kann.

Ich empfehle jedem dieses Buch, der vielleicht gerade eine schwierige Zeit durchmacht und einen kleinen Lichtblick braucht.
©Ricarda Ohligschläger

Direkt zur Leseprobe bei Rowohlt

Wer Interesse an dem Buch hat, darf mir gerne einen Kommentar hier im Blog hinterlassen. Am 04.10.2019 werde ich dann auslosen!
Für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanke ich mich herzlich bei Rowohlt.

Die Aktion endet am 04.10.2019 um 22 Uhr.
Der Gewinner wird per Losverfahren durch Zufallsgenerator ermittelt und spätestens am 06.10.2019 hier bekanntgegeben.
Teilnehmen dürfen Personen ab 18 Jahre.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung oder ein Tausch des Gewinns ist nicht möglich.
Der Versand per Post findet nur innerhalb Deutschland statt!
Du erklärst Dich damit einverstanden, im Falle eines Gewinnes namentlich auf dieser Seite genannt zu werden. Wenn nicht binnen einer Woche nach Bekanntgabe und Benachrichtigung des Gewinners eine Postanschrift für die Übersendung des Gewinns zur Verfügung gestellt wird, verfällt der Gewinn. Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht.
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Rezensionen/ Rezensionen Liebesromane & ChickLit

Kate Eberlen – Miss you

Miss you von Kate Eberlen © Diana Verlag

Eine Sekunde lang treffen sich ihre Blicke, doch bevor sie sich anlächeln oder ein paar Worte wechseln können, ist der Moment schon wieder vorbei. Von da an beginnt für Tess und Gus eine Reise, die sich Leben nennt. Große und kleine Augenblicke warten auf sie, Kummer und Freude. Doch beide ahnen, dass sie Wege gehen, die nicht glücklich machen. Weil ihnen das Entscheidende fehlt. Was sie nicht wissen: Tess und Gus sind perfekt füreinander, und obwohl sie sich längst begegnet sind, haben sie es nicht bemerkt. Wann ist der alles entscheidende Moment für die große Liebe endlich da? (Kurzbeschreibung laut Amazon)
Ich habe eine geradezu eine Sympathie für große Dramen, herzzerreißende Lovestorys und schicksalhafte Begegnungen. Daher freute es mich sehr, als ich „Miss you“ als Überraschungspost vom Verlag erhielt und vorablesen durfte.
Die Kurzbeschreibung versprach eine perfekte, schicksalhafte, emotionsgeladene und vor allen Dingen „Herzklopfen machende“ Story.
Tess und Gus begegnen sich zum ersten Mal auf einer Reise in Florenz, um sich in der nächsten Sekunde schon wieder aus den Augen zu verlieren. Durch Perspektivwechsel erfährt man als Leser jedoch, dass sie sich in den nächsten Jahren mehrere Male fast wiedersehen. Diese Fast – Begegnungen sind von der Autorin geschickt entwickelt und haben bei mir ein sogar ein bisschen Herzklopfen verursacht.
Die ganze Story zwischen Tess und Gus ist voller Emotionen, denn Tess hat nicht gerade ein leichtes Leben. Gus hingegen wächst zwar in einer eher gutsituierten Familie auf, steht aber immer im Schatten seines tödlich verunglückten Bruders.
Beide verlieben sich auch, aber eben nicht in den Partner fürs Leben. So steuern beide auf das Ende des Geschichte zu und ich bin jetzt ein bisschen „geschädigt“.
Anders kann ich es nicht ausdrücken. Ich habe vor Jahren „Zwei halbe Leben“ gelesen und das ist für mich DIE Lovestory schlechthin. Groß, mit wahnsinnig tollen Charakteren und einem Ende was wirklich großartig war – auch ohne Happy End.
Etwas ähnliches – auch gerne mit Happy End – habe ich von „Miss you„erwartet. Aber leider, leider, leider war es nicht so. Nicht mal annähernd.
Das Ende wurde regelrecht zusammengeknüllt, auf wenige Seiten. Ja, ich hatte das Gefühl, dass hier der Abgabetermin drückte und man UNBEDINGT fertig werden musste. Da hätte so viel anders gemacht werden können. Wo war plötzlich diese Intensität der Worte, der Liebe zu Seiten füllenden Emotionen? Alles weg.
Schade eigentlich…
Daher empfehle ich „Miss you“ leider nur eingeschränkt. Wer sich für das Buch bei mir bewerben möchte, darf gerne einen Kommentar hinterlassen.
© Ricarda Ohligschläger

Rezensionen/ Rezensionen Belletristik

Hannah Simon – Felix oder Zehn Dinge, die ich an dir liebe

Felix oder Zehn Dinge, die ich an dir liebe von Hannah Simon © fva

Felix Parland ist erfolgreicher Architekt, der seinem Chef auch manchmal den Hintern rettet und lügen kann wie gedruckt, wenn es der Karriere nützt. Ihm fehlt nur noch die Beförderung. Doch als die entscheidend näher rückt und Felix seiner Traumfrau begegnet, geschieht das Unwahrscheinliche: Mitten in seiner Glückssträhne bricht er zusammen. In der Notaufnahme versteht Felix nicht viel von all dem medizinischen Fachchinesisch. Sicher ist nur: Er reagiert allergisch auf hochemotionale Situationen. Übersetzt für den Laien: Er hat eine überaus seltene Glücksallergie. Felix’ perfektes Leben ist nun bedroht: Wie soll er erfolgreich im Job sein und mit seiner Hollywood-Schönheit anbandeln, ohne sich übermäßig zu freuen? Da ihn die Anti-Allergika viel zu müde machen, um seine täglichen Überstunden zu bewältigen, beschließt er kurzerhand, sich selbst unglücklich zu machen, um seine Glücksanfälle in Schach zu halten. Und da kommt es gerade recht, dass ihm bei einem wichtigen Bauprojekt die ebenso kratzbürstige wie unverschämte Ruby als Bauherrin vor die Nase gesetzt wird, mit überraschenden Folgen … »Felix oder Zehn Dinge, die ich an dir liebe« ist ein frecher Unterhaltungsroman, in dem nicht nur der Protagonist um sein Lebensglück kämpft, sondern auch der Leser selbstvergessen in ein beglückendes Lektüreerlebnis abtaucht. Ein wunderbar unterhaltendes Sommerbuch. (Kurzbeschreibung laut Amazon)
Die Kurzbeschreibung reicht eigentlich vollkommen aus, um den Inhalt des Buches zu beschreiben und allzu viel möchte ich hier auch nicht vorwegnehmen. Viel mehr möchte ich gestehen, dass ich dieses Buch niemals entdeckt hätte, wenn man mich nicht – sagen wir mal – mit der Nase drauf gestoßen hätte. 😉
Umso glücklicher bin ich, dass ich es lesen durfte und ich habe es nach den ersten Seiten auch nicht mehr aus der Hand legen können. Felix erzählt seine Geschichte nämlich selbst, aus seiner Sicht und als Blogeintrag. Das alleine ist jetzt nichts Besonderes, aber in diesem Falle ist die Handlung einfach genial. Eine Glücksallergie?? Gibt das wirklich? Ich war sogar so neugierig und habe die „beatitis pigmentosa“ per Googlesuche recherchieren wollen. Ich kam natürlich zu keinem Ergebnis. 😉
Interessant wäre es  trotzdem mal zu wissen, ob es Menschen gibt, die WIRKLICH damit leben müssen.
Felix jedoch muss lernen damit umzugehen und das kann zuweilen sehr interessant und amüsant werden. Noch unterhaltsamer wird es, wenn er sein gefundenes „Gegenmittel“ einsetzt und sich dadurch immer mehr von seinem alten festgefahrenem Ich verabschiedet.
Hannah Simons Schreibstil ließ mir wenig Atempausen, da ihr Roman so mitreißend geschrieben ist, dass ich gar nicht mehr aufhören WOLLTE zu lesen. Wunderbar leicht flogen die Seiten dahin und ihre Figuren blieben dabei realistisch und ihrer Rolle treu. Simon verwirrt ihre Leser ein bisschen und führt sie gekonnt an der Nase herum. Obwohl ich zugeben muss, dass ich das Ende schon ahnte, hat sie mich dann doch noch einmal eines Besseren belehrt!
„Felix oder Zehn Dinge, die ich an dir liebe“ ist eine zu Herzen gehende Mischung aus Romantik, Humor und einem zuweilen sehr erfrischendem Hauptprotagonisten, der nicht immer die Fettnäpfchen auslässt.
© Ricarda Ohligschläger

Rezensionen/ Rezensionen Liebesromane & ChickLit

Tina Wolf – Kein Kind ist auch (k)eine Lösung

Alle Freundinnen schwanger? Charly Schönberg weiß Rat!
Charly ist Mitte 30 und völlig genervt. Eine Freundin nach der anderen wird schwanger, und alle scheinen den Verstand verloren zu haben. Während sogar die Karrierefrau Birgit ihr Leben nach dem Eisprung ausrichtet, ist sich Charly sicher: Sie will niemals zum Muttertier mutieren. Doch dann lernt sie Michael kennen, und es ist die große Liebe. Bis Michael damit herausrückt, dass er sich nichts sehnlicher wünscht als Kinder. Gibt es denn kein Entrinnen vor diesem ganzen Wahnsinn?
(Kurzbeschreibung laut www.amazon.de)
Tina Wolf hat mich mit „Kein Kind ist auch (k)eine Lösung“ mitten ins Herz getroffen. Endlich hat es eine Autorin geschafft ein Thema auf charmante Weise umzusetzen: kinderlos glücklich!
Ihre Protagonistin Charlotte Schönberg ist nämlich genau DAS und will es auch bleiben. Schließlich hat sie in ihrem Freundeskreis genug Beispiele wohin das mit Leben mit Kind führt: ungewaschene Haare, Augenringe bis zu den Knien, wenig Sex und vor allem keine Zeit für Freundinnen.
Charly möchte unabhängig bleiben – gerne auch mit Mann. Aber der ist momentan eh nicht in Sicht. Doch das ändert sich plötzlich als sie mit ihrer Mutter nach Dänemark reist und dann muss Charly auch noch völlig überraschend als Geburtshelferin einspringen!
Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr auf den Inhalt eingehen, um nicht zu viel vorweg zu nehmen.
Es sei aber verraten: Tina Wolf lässt in ihrer kurzweiligen Story gleich mehrere Facetten von „Ausnahmezuständen“ einfließen. Ungewollte Schwangerschaften sind dabei genauso vertreten wie ungewollte Kinderlosigkeit und eben auch – wie bei Charly – fehlender Kinderwunsch. Alle Themen setzt die Autorin gekonnt mit viel Gefühl und Humor um, ohne sich darüber lustig zu machen. Ganz im Gegenteil, hier und da keimt sogar ein bisschen Melancholie auf und regt zum Nachdenken an.
Ist das Leben ohne Kinder wirklich farblos? Sind Kinder ein Muss? Und was tun, wenn der Wunsch nach einem Kind sich nicht einstellen will? Diese Fragen tauchen unweigerlich beim Lesen auf. Für Charly beantworten sich diese Fragen plötzlich ganz von alleine. Aber die Antworten werde ich nicht verraten. Dafür gibt es  für alle, die eine Story mit Herz, Humor und einer charmanten Hauptfigur suchen eine uneingeschränkte Leseempfehlung von mir.
© Ricarda Ohligschläger

Rezensionen/ Rezensionen Belletristik

Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind

„Gut gegen Nordwind“ ist für mich der Beweis, dass ein Liebesroman so viel mehr kann als zarte Küsse und Sex. Ein Blick in die Leseprobe wird euch überzeugen.

Gut gegen Nordwind von Daniel Glattauer© Goldmann

Haben Sie schon einmal eine E – Mail falsch geleitet und wenn ja, bekamen Sie eine Antwort? Nein? Schade.
Emmi Rothner dagegen erhält Antwort auf solch eine E – Mail und daraus entwickelt sich ein zauberhafter Reigen aus Neckereien, Eifersucht, Liebe und ganz tiefen Gefühlen.
Ich habe „Gut gegen Nordwind“ in einem Stück gelesen. Daniel Glattauer hat mir damit einen wundervollen, zärtlichen Nachmittag beschert und nun bin ich voll – gefühlvoll! Bis zum Anschlag, denn dies ist kein typischer Liebesschnulzenroman. Sondern ein „E – Mail – Verkehr – Roman“ so zart wie ein Schmetterlingskuss.
Es wird sich weder geküsst, noch haben die Protagonisten Sex miteinander und genau deshalb versank ich regelrecht in den Zeilen, da es nicht einmal kitschig oder schnulzig wird.
Die kurzen Absätze die durch die E – Mail – Korrespondenz entstehen lesen sich flüssig und sehr kurzweilig.
Am liebsten würde ich Emmi und Leo persönlich zusammen führen, damit meine am Ende vergossenen Tränen nicht umsonst waren, damit es endlich weitergeht!!!
Ich bin immer noch wahnsinnig überrascht, dass dieses Buch von einem Mann geschrieben wurde, aber ich bin sehr dankbar, dass es geschrieben wurde!!!
© Ricarda Ohligschläger

#werbung

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