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Rezensionen/ Rezensionen Krimis/Thriller

Andreas Winkelmann – Das Haus der Mädchen

Das Haus der Mädchen von Andreas Winkelmann

#werbung

Andreas Winkelmann gehört für mich zu DEN deutschen Thriller-Autoren und seine Lesungen stehen bei mir noch ganz oben auf der Wunschliste, da ich einmal bei YouTube sah, wie er sie gerade zu inszeniert.

Jedoch braucht es für solch eine Inszenierung guten Stoff – Thrillerstoff! Und den bietet Winkelmann mir nun schon seit etlichen Jahren.

Höllental
Der Gesang des Blutes
Die Zucht 

sind nur einige seiner Bücher, die ich hier nennen möchte und die mich gepackt und begeistert haben! Überflüssig zu erwähnen, dass ich dieses Mal erneut nicht enttäuscht wurde, oder?

Winkelmann erschafft in „Das Haus der Mädchen“ eine Szenerie, die dunkel und sehr böse ist. Man weiß nicht mit welchem Protagonist man leiden soll – Opfer oder Täter? Dass er sich beim Schreiben nicht selbst verzettelt hat, während er seine Leserschaft mit jedem Kapitel mehr in die Irre geführt hat, zeugt von seinem Talent und seiner offensichtlichen Professionalität.
Ich hoffe an dieser Stelle, dass er diese Zeilen nicht liest und sich denkt: „Wenn die wüsste!“ 😉

Aber selbst wenn er total chaotisch plottet, ist ihm wieder einmal mehr eine Story gelungen, die beim Lesen unzählige Gänsehautmomente verursacht und einen sehr hohen Nervenkitzelfaktor besitzt.

Zum Inhalt schreibe ich jetzt wenig, da dies bei Amazon eingesehen werden kann. Jedoch möchte ich euch nicht vorenthalten, dass mir Leni sofort sympathisch war und, dass die Story durchaus eine aus den Nachrichten sein könnte. Wie viele junge Mädchen werden Opfer ihre Suche nach Abenteuern und Freiheit!? Ihre Ängste sind absolut nachvollziehbar und ihre nächtlichen Schritte durch die einsame Nacht hat Winkelmann großartig umgesetzt!

Ich habe das „Das Haus der Mädchen“von Andreas Winkelmann innerhalb von vier Stunden inhaliert und muss mich wieder einmal mehr für ein Thriller-Meisterwerk bedanken, was seinesgleichen sucht!
©Ricarda Ohligschläger

Rezensionen/ Rezensionen Krimis/Thriller

(Enthält Werbung) – Andreas Winkelmann – Housesitter


Meine Buchempfehlung für euch

Andreas Winkelmann steht bei mir seit einigen Jahren auf dem selben Treppchen wie Sebastian Fitzek. Beide verursachen bei mir schlaflose Nächte, abgeknabberte Fingernägel und das permanente Gefühl nicht alleine zu sein.
Nachdem „Housesitter„* jedoch muss sich Fitzek definitiv etwas Grandioses einfallen lassen, um nicht von Winkelmann auf den zweiten Platz verwiesen zu werden!
Mit seinem neuen Thriller hat der bei Bremen lebende Autor einen besonders perfiden und grausamen „Housesitter“ mit meinen Nerven spielen lassen. Und ich verspreche euch, dass ihr dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen könnt, wenn ihr einmal begonnen habt es zu lesen.
Rasante Perspektivwechsel, grausame Morde und eine düstere Vergangenheit der Hauptfigur sind nur drei Merkmale die diesen Thriller so perfekt machen. Schon die Kurzbeschreibung verspricht mehr als nur ein bisschen Spannung.

Kurzbeschreibung laut amazon

„Stell dir vor, du wachst erst nach Tagen im Krankenhaus auf. Deine Freundin ist verschwunden – entführt.
Denn da draußen ist jemand, der sich nach einem warmen Heim sehnt. Nach einer liebenden Frau. Nach deinem Leben. Und er ist zu allem entschlossen…(Quelle)
Die Vorstellung die Andreas Winkelmann damit in meinem Kopf hervorgerufen hat war beklemmend und bedrückend. Man kauft sich Bücher ja mit einer gewissen Vorstellung und der damit verbundenen Hoffnung auf spannende Lesestunden. Und wenn man seine vorherigen Werke kennt, weiß man ungefähr auf was man sich einlässt.
Aber wie dieser Autor die in mir entstandenen Erwartungen noch übertroffen hat ist unbeschreiblich. Ich finde keine Worte für dieses schaurig-schöne Meisterwerk und kann absolut nachvollziehen warum seine Bücher in bis zu dreizehn Sprachen übersetzt werden. Kurz gesagt:
Ich glaube nicht, dass ich dieses Jahr noch einen besseren Thriller finde!
©Ricarda Ohligschläger

Allgemeines/ Lesungen

Gewinne ein signiertes Exemplar "Nele Neuhaus – Im Wald"

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Gestern Abend war ich in Köln im Volkstheater Millowitsch..
Grund war die letzte Lesung der Lesereise von NELE NEUHAUS, die ihr aktuelles Buch „IM WALD“ vorstellte.
Es war nicht die erste Lesung, die ich mit ihr erleben durfte doch diese war einmal mehr besonders als sonst. Die Location war toll, die Stimmung war super und Nele war schlichtweg in Bestform!!
Ich kenne viele Autoren und Autorinnen, nur wenige sind jedoch SO sympathisch wie sie. Nele hat das Talent direkt in den ersten Minuten einer Lesung mit ihrem Publikum eins zu werden und Nähe zu schaffen.
Die Anekdoten ihrer bisherigen Karriere sind ein Garant für Lacher und Applaus, und wenn sie liest taucht man ab in ihre facettenreiche fiktive Welt. So unterhielt sie gestern Abend nicht nur mit purer Spannung, sondern außerdem mit hessischer Mundart.
IM WALD“ verspricht erneut pure Spannung, ein tolles Ermittlerteam und menschliche Abgründe. Aus diesem Grund habe ich euch ein signiertes Exemplar mitgebracht, was ihr gewinnen könnt.
Die Verlosung läuft bis Montag, 21.11.2016, 12 Uhr – danach werde ich einen Gewinner ziehen.
Der Gewinner wird per Losverfahren durch Zufallsgenerator ermittelt und am 22.11.2016 bekanntgegeben.
Teilnehmen dürfen Personen ab 18 Jahre, sonst nur mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten.
Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung ist nicht möglich.
Der Versand findet nur innerhalb Europas statt.
Du erklärst Dich damit einverstanden, im Falle eines Gewinnes namentlich auf dieser Seite genannt zu werden. Wenn nicht binnen einer Woche nach Bekanntgabe und Benachrichtigung des Gewinners eine Postanschrift für die Übersendung des Gewinns zur Verfügung gestellt wird, verfällt der Gewinn.
Datenschutzerklärung:
Die bereitgestellten Informationen werden ausschließlich für die Ermittlung und Kontaktierung des Gewinners verwendet und nach Abwicklung des Gewinnspiels gelöscht. Ergänzend gelten auch die Datenschutzhinweise von Facebook. Fragen oder Bitten um Informationen zu dem Gewinnspiel sind zu richten an rici(at)herzgedanke.de
Teilnehmen kannst du in dem du einen Kommentar hier im Blog oder direkt bei Facebook hinterlässt!
Viel Glück!
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Lesungen

Lesung von Karen Rose in Bergheim

Am vergangenen Dienstag lud die Buchhandlung Moewes ins Medio – Veranstaltungshaus nach Bergheim zur Lesung der amerikanischen Bestsellerautorin Karen Rose ein. Moderiert wurde die Veranstaltung von Literaturblogger Günther Keil. Die deutschen Passagen las Schauspielerin Floriane Daniel.
Leider begann die Lesung mit minimaler Verspätung, was aber dem Unterhaltungswert des Abends keinen Abbruch tat. Die Vorstellung und vor allem  der dazugehörige Bericht des auf der Bühne sitzenden Trios über die Odyssee von Köln nach Bergheim mit der Regionalbahn zu fahren, war diese Verzögerungsminuten wert.
Karen Rose begegnete ich vor zwei Jahren bereits kurz auf der Buchmesse und auch in der vergangenen Woche machte sie wieder diesen sehr, sehr sympathischen Eindruck, den sie bei mir schon damals hinterlassen hatte. Versteht mich nicht falsch, aber bei dieser Frau würde es mich nicht wundern sie bei Aldi an der Kasse zu sehen. Wenn man sich vor Augen hält wie hoch die Gesamtauflage ihrer Bücher ist, dann ist es umso bemerkenswerter wie sehr Karen Rose auf dem Teppich geblieben ist!!
An diesem Abend stellte sie ihr neues Werk „Dornenmädchen“ vor. Und ja!, sie las auch selbst und obwohl meine Englischkenntnisse nicht gerade zum besten bestellt sind, hätte ich ihr ewig zuhören können. Das iTüpfelchen war jedoch Floriane Daniel, die mehrere kurze Passagen aus dem Thriller las und mich schlichtweg umhaute mit ihrer großartigen Performance.
Karen Rose wurde zwischendurch immer wieder mit interessanten Fragen über ihr Leben und ihren Schreiballtag interviewt und ich muss ein großes Kompliment an Günther Keil aussprechen. Er führte gekonnt und sehr kurzweilig durch den Abend!!
Kurzum hat mich dieser Abend sehr für die „missglückte“ Lesung von Andrea Sawatzki entschädigt.
© Ricarda Ohligschläger

Rezensionen/ Rezensionen Krimis/Thriller

Paula Hawkins – Girl on the Train

Normalerweise lese ich ja kaum Bücher, die so gehypt werden. Das ist höchstwahrscheinlich auch der Grund warum ich seinerzeit mit „Die Falle“ etwas hinterher war und einige – höchstwahrscheinlich bombastische – Bücher immer noch ungelesen im Buchregal warten.
Allerdings konnte ich bei meinem letzten Buchhandelsbesuch nicht an „Girl on the Train“ vorbeigehen. Ich hatte bis dato nur Positives von diesem Buch gehört und mein Leseherz sagte ganz laut: Kauf es!
Und dann lies es mich nicht mehr los. Ich las die ersten 20 Seiten und wusste genau, dass ist ein Plot, der mich umhauen wird. Ich spürte es regelrecht, dass da noch einige Wendungen auf mich warten. Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch lest und irgendwo im Nacken Gänsehaut entsteht oder sich im Kopf Fragen breitmachen? Hawkins hat mich mit ihrem Schreibstil an einer Stelle erwischt, die ich jetzt mal den Point of no return nennen möchte. Selbst als ich das Buch nicht in der Hand hatte, hat es mich beschäftigt, weil ich unbedingt wissen wollte, wo Megan steckt und was Rachel  alles entdecken wird.
Ab und an ging mir Rachel zwar ein bisschen auf die Nerven, weil sie sich so in gehenließ und ich ständig das Gefühl hatte sie blockiert die Auflösung. Aber dann besann ich mich wieder und erinnerte mich daran, dass dies ein Buch ist und Hawkins das alles genau so konstruiert hat.
Das war daran nämlich das Grandiose. Für mich waren die Charaktere so realitisch, dass ich am Liebsten zu Rachel gegangen wäre, ihr die Schnapspullen weggenommen hätte und ihr mal klipp und klar gesagt hätte, dass sie sich doch bitte an den Abend erinnern soll, an dem sie blutig in der Bahnunterführung zu sich gekommen ist.
Da die Handlung aus unterschiedlichen Sichten erzählt wird, reißt der Spannungsbogen niemals ab und ich möchte euch das Buch ans Herz legen mit der Warnung: Telefon aus, Klingel abstellen, Tee kochen, Brote schmieren und LESEN!!
© Ricarda Ohligschläger