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Wohnzimmerlesungen

Buchmesse in Frankfurt

Frankfurter Buchmesse 2012 (Tag 2 – 12.10.)

Buchmesse Tag 2
Der zweite Tag der Messe begann mit einer übervollen Straßenbahn, aber die konnte meine Vorfreude auf weitere vielversprechende Treffen nicht dämmen. Grund dafür waren Ausfälle und Verspätungen, und die zogen sich dann weiter durch den ganzen Vormittag. Da man auf einer Messe nie pünktlich sein kann (überfüllte Messehallen durch die man sich drängen muss; länger andauernde Termine etc.) wartete ich bereits auf meine erste Verabredung etwas länger.
Ich war nämlich mit Iris Gasper und Sandra Stockem verabredet, die zwar des öfteren auf meinen Wohnzimmerlesungen zu Gast sind, aber wenn man sich auf der Buchmesse trifft ist es irgendwie noch spezieller. Mir fehlen gerade die Worte es zu beschreiben, aber ihr wisst sicher was ich meine.
Während Karin und ich auf Iris und Sandra warteten kam Judith Merchant kurz „Hallo“ sagen, die sich ein kleines bisschen verändert hat. (Alles Gute noch einmal an dieser Stelle!)
Kurz darauf sprach mich Tania Krätschmar an, deren Buch „Seerosensommer“ verfilmt wurde und im vergangen Jahr im TV zu sehen war. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie mich angesprochen hat, denn Tania schreibt wundervolle Bücher und ich wollte sie immer gerne einmal persönlich treffen.
Iris und Sandra blieben weiterhin verschollen und so machte ich mit Karin eine Runde um den Droemer – Stand.
Iny Lorentz kam uns entgegen und sagte kurz „Hallo“ und Sebastian Fitzek war auch vor Ort, und wurde bereits von Fans umlagert. Nach einem Minirundgang sagte ich zu Karin: „Komm wir setzen uns wieder bei Droemer hin, vielleicht sprechen mich ja noch mehr Autoren an.“
Ich sagte das eher beiläufig, Karin lachte schon und ich erwähne das auch nur, weil folgendes passierte: Kaum saßen wir wieder auf den Sitzmöbeln sprach mich Nicole Steyer an, deren Buch „Die Hexe von Nassau“ Anfang November erscheint. Wir sind bei Facebook schon eine Ewigkeit befreundet und es war sehr schön sie kennenzulernen.
Iris und Sandra kamen dann irgendwann doch noch und wir konnten ein kurzes Schwätzchen halten. Aber wir sahen uns an dem Tag noch so oft, dass ich später zu dem Schluss kam, dass wir dieselben „Buchmessetour gebucht“ hatten. 🙂
Irgendwann sah ich dann Philipp Bobrowski in der Menge und wusste, dass Anna Koschka dann nicht weit sein kann, denn mit ihr war ich ebenso am Stand verabredet. Wir fanden uns nach einer Runde um die sieben Meter hohe Bücherwand und hatten kurz die Möglichkeit für ein Foto und ein schnelles Kennenlernen. Da sie im Dezember Gast meiner Wohnzimmerlesung ist und ihr Buch „Naschmarkt“ vorstellen wird, holen wir dann ein ausführliches Gespräch nach. Aber eines weiß ich jetzt schon: ich mag ihren Dialekt! Sie ist eine sehr herzliche Autorin und überaus sympathisch.
Danach flitzte ich zu „Arena„, wo ich mich am Vorabend noch mit Tamina Berger (Valentina Berger) verabredet hatte. Auch diese Begegnung war sehr, sehr herzlich und ich finde es oft sehr interessant wie locker sich solche Treffen doch gestalten können.
Wegen eines ausgefallenen Termins hatte ich um die Mittagszeit etwas Luft und Karin machte mich dann bekannt mit einem ihrer Buchfreunde: Pero. Wir verbrachten die Zeit bei einem gemütlichen Kaffee und gingen dann zu „Oetinger„, wo die Preisträger „Jugendliteraturpreis 2012“ gerade zum Gespräch waren.
Besonders berührt hat mich dabei der Auftritt von Tabitha Suzuma. Sie hatte zwei DinA4 Seiten vor sich liegen und sprach zu ihren Zuhörern in einem ausgezeichneten Deutsch! Ich hatte Gänsehaut!!!
Ihr Buch „Forbidden“ möchte ich an dieser Stelle allen ans Herz legen, die es noch nicht gelesen haben. Außerdem zu Gast waren Antonia Michaelis mit „Der Märchenerzähler„, Pija Lindenbaum und Kerstin Behnken mit „Mia schläft woanders“ und Ken Kimura, Yasunari Murakami und Hana Christen mit „999 Froschgeschwister ziehen um„.
Zu dritt zogen wir dann erneut zu „Arena“, wo bereits die „Märchenfee“ Gabriella Engelmann in Action war. Mit ihr bin ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit in Kontakt und nun sollte es endlich einmal zu einem Treffen kommen. Ich bin immer noch total verzaubert von ihrer Ausstrahlung und ihrer lockeren Art. Aber, liebe Gabriella, ich kann dir trotzdem nicht versprechen keine Fotos mehr von meinen Menüs bei Facebook einzustellen. Ich lese nämlich nicht nur gerne, sondern fotografiere auch sehr leidenschaftlich. 🙂
Nach dem Treffen mit Gabriella lief mir Ursula Poznanski vor die Kamera, die gerade von ihrer Premiere zu „Die Verratenen“ kam.
Und ich habe im Laufe der Messe viele Hände geschüttelt von Buchbloggern, die mich ansprachen, „Hallo“ sagten, umarmten und Fotos machten. Ich weiß, dass ich mit Sicherheit nicht allen gerecht werden konnte, aber so mancher Termin drängte und leider bekomme ich nicht mehr alle Namen zusammen. Aber die, die ich noch abrufen kann sind: Tanja Macharski, Monika Stutzke, Claudia Junger, Karla Paul, Marcel Koch, Sarah Jordan, Susanne von Literaturschock.de, Sandy Härtling, Franziska Huhnke, „Lesendes Katzenpersonal“ und „Beauty & Books„.
Auch der zweite Buchmessetag ging für mich und Karin mit einem außergewöhnlich netten Autorentreffen zu Ende, denn um 16:00 Uhr waren wir bei „Aufbau“ mit Lilli Beck verabredet. Und dieses Treffen werde ich so schnell nicht vergessen, denn es war nicht „nur einfach nett“, sondern es ging richtig ins Herz! Ich mag Lilli wegen ihrer Bücher wie „Liebe auf den letzten Blick“ und weil sie so unangepasst anders ist. Von ihr könnten sich viele Frauen ihrer Generation eine Scheibe abschneiden, dann wäre die Welt etwas bunter.
Beschwingt von diesem Treffen zogen wir abschließend noch durch Halle 4.0 in der es so viele wunderbare Dinge zu bestaunen gab. Beispielsweise „Zeit in Dosen„. Darüber werde ich demnächst ein Video drehen, weil ich das für eine wunderbare Weihnachtsgeschenkidee halte. Ganz viele andere Geschenkideen werde ich euch ebenso noch in diesem Video vorstellen.
Karin und ich beschlossen den Abend dann mit einem leckeren Essen in einem kleinen Restaurant bei ihr um die Ecke. Danach plauderten wir bei ihr weiter über Bücher und ich finde es ja immer sehr spannend auch einmal andere Buchregale zu bestaunen. Karin z. B. liest eine völlig andere Genrerichtung als ich, aber genau das macht ihre Bücher für mich so interessant. Kennt ihr z. B. das Buch „Mein kleiner Horrortrip: Die kürzesten Schockgeschichten aller Zeiten„. Das Buch beinhaltet zahlreiche, ganz kurze und zum Teil sehr subtile Horrorgeschichten, die demnächst in meinem Regal Einzug halten werden. Mit dem Bestaunen dieses außergewöhnlichen Buches ging der zweite Messetag zu Ende. Kurze Zeit später fiel ich ins Bett. Die vielen Eindrücke nahm ich mit ins Traumland.
(Tipp- und Kommafehler sind beabsichtigt und ein Zeichen meiner außerordentlichen Kreativität!)
Die Fotos der Autorentreffen könnt ihr auf meiner Herzgedanke – Fanseite sehen.
© Ricarda Ohligschläger

Wohnzimmerlesungen

Ich suche einen "Mann für gewisse Stunden"

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Fragen beantworte ich gerne per Mail.

Ich freue mich auf deine Anfrage!

Wohnzimmerlesungen

Wohnzimmerlesung mit Andrea Russo

Ich liebe spontane Aktionen und ich freue mich, wenn ich andere Menschen mit einen Ideen anstecken kann. So geschehen mit Autorin Andrea Russo, die ich im Januar blitzschnell für eine meiner  Wohnzimmerlesungen begeistern konnte.

Gestern Abend war es dann soweit! In gemütlicher Runde las Andrea Russo aus ihrem aktuellen Buch „Irren ist himmlisch“ und damit begann der „himmlische Abend“ erst. 🙂
Mit ihrer sympathischen und ruhigen Art hat sie nicht nur sofort die komplette Aufmerksamkeit des Publikums für sich gewonnen, sondern sämtliche Lacher auf ihrer Seite gehabt.
Videoausschnitt bei Youtube
Zwischendurch erzählte sie kleine Anekdoten, beispielsweise darüber wie Figuren entstehen und persönliche Dinge in ihre Bücher einfließen. Allerdings betonte sie auch, dass ihre Bücher natürlich nicht rein autobiographisch sind. Ich glaube ihr Leben wäre sonst ganz schön chaotisch. 🙂
[youtube= https://www.youtube.com/watch?v=-v03s3PgSYY]
Anschließend gab es noch eine Kostprobe aus ihrem bisher unveröffentlichten Buch und auch dieses sorgte für viel Gekicher in der Runde der Zuhörer.
Im Anschluss an die Lesung gab es reichlich leckere Snacks, noch mehr Sekt und tolle Gespräche. Andrea signierte eifrig Bücher und nicht wenige Gäste verließen später die Runde mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen und einem oder mehreren Büchern in der Hand.
Ich darf mit Sicherheit behaupten, dass es ein rundum gelungener Abend für alle Beteiligten war der nach Wiederholung schreit. Andrea hat mir jedenfalls versprochen, mich einmal wieder zu besuchen. Ob als Zuhörerin, als vorlesende Autorin oder einfach nur so – sie ist mir jederzeit willkommen!
Ich möchte mich an dieser Stelle bedanken
* bei Britta Sabbag, Annika Steinkamp und Iris Gasper, die das Büfett um einige großartige Köstlichkeiten erweitert haben!
* bei Salvatore Russo für die tollen Fotos.
* bei allen anwesenden Gästen. Ihr macht solche Abende erst komplett. Danke, dass ihr das Abenteuer Wohnzimmerlesung wieder einmal mit mir eingegangen seid.
Noch mehr Fotos zur Lesung gibt es hier zu sehen
Die nächste Wohnzimmerlesung ist bereits in Planung. Informationen dazu wird es rechtzeitig auf meiner Facebookseite und selbstverständlich hier im Blog geben, wo sich Interessenten dann anmelden können.
© Ricarda Ohligschläger

Wohnzimmerlesungen

Wohnzimmerlesung mit Wiebke Lorenz

Es gibt einige tolle Variationen Samstagabende zu verbringen. Fußball, Kino oder Extremcoaching. Eine andere und viel bessere Möglichkeit ist eine Wohnzimmerlesung. In meinem Falle war diese Lesung so spontan, dass ich bis Mittwoch vormittag selbst noch nichts davon wusste. Aber vielleicht war das auch besser so, weil ich sonst noch mehr schlaflose Nächte verbracht hätte. 😉
Nervös war ich so schon genug – selbst Valium hätte mich gestern nicht retten können.
Denn keine geringere als Wiebke Lorenz, das sprachbegabte Multitalent aus Hamburg, hat meiner Familie und Freunden gestern einen unvergesslichen Abend beschert.
Eingeladen hatte ich u. a. Blogfreunde, die ich schon sehr lange sehr gerne kennenlernen wollte. Leider war ihr Kommen Wiebkes und meiner Spontanität nicht gewachsen, aber wenigstens konnte ich Mandy und Iris in meiner Runde begrüßen, was mich sehr gefreut hat.
Nach und nach füllte sich demnach gestern mein Wohnzimmer und meine Aufregung wuchs und wuchs ins Unermessliche. So nervös war ich noch nicht einmal vor dem Standesamttermin.

Und dann kam sie endlich!! Die Begrüßung war herzlich und ich freute mich wahnsinnig Wiebke endlich persönlich kennenzulernen.
Im Gegensatz zu mir wuppte sie diesen Abend so locker und cool, dass sie meine Familie und Freunde in nullkommnichts um den kleinen Finger gewickelt hatte. Nach einer kleinen Anekdote aus einem stressigen Wiebke – Tag und der Verköstigung von Frikadellen und Sekt ging es dann los: Ich hielt endlich mein nervöses Mundwerk und Wiebke las.

Zuerst stellte sie „Goldstück“ vor und im Laufe des Abends verriet sie uns, dass noch einiges auf die Anne Hertz – Fans zukommen wird und wie die sich Arbeit, zusammen mit Frauke gestaltet.

Auch „Allerliebste Schwester“ fand großen Anklang und im Anschluss an die Lesung hatte Wiebke folglich noch einige Bücher zu signieren. Ich bin mir sicher, dass begeistertes Feedback folgen wird.

Eigentlich wollte ich euch noch viel mehr berichten, aber wie das so ist mit tollen Abenden – man erlebt so viel Schönes, dass man alles gar nicht wiedergeben kann. Wiebke erhielt im Anschluss noch ein kleines Dankeschön und beantwortete noch einige Fragen. Zu diesem Zeitpunkt hatte auch ich dann endlich begriffen, dass sie wirklich in meinem Wohnzimmer saß und konnte meine Hibbeligkeit endlich wenigstens etwas unter Kontrolle bringen. Sekt sei Dank.
Fast bis Mitternacht hielten wir durch, dann verabschiedeten sich Wiebke, Claudia, Mandy, Iris und Diana. Ich sichtete noch ein paar Fotos, irgendwann war das Wohnzimmer dann wieder leer und auch ich fiel glücklich aber totaaaaaaaaaal müde ins Bett.

Liebe Wiebke ich möchte dir an dieser Stelle noch einmal Danke sagen für diesen unvergesslichen Abend, den du trotz deines vollen Terminplanes möglich gemacht hast. Ich hoffe, dass es dir genau soviel Spaß gemacht hat wie uns allen. Ich werde noch eeeeeeeeeeeewig daran denken. Bleib so wie du bist, denn so mag ich dich!

Und an meine Gäste schicke ich ebenso ein großes Dankeschön, dass ihr da ward und diesen Abend mit mir geteilt habt.

P.S. Mein Puls inklusive Herzklopfen und Händezittern hat sich mittlerweile auch wieder beruhigt… 😉
Danke C., dass du Frikadellen gebraten hast, während ich shoppen war, um so meine Nervosität unter Kontrolle zu kriegen.