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Arbeiten im Homeoffice – ein Ideal mit kleinen Einschränkungen


Vor einigen Tagen habe ich auf meiner FACEBOOK-SEITE gefragt, ob ihr euch das Arbeiten im Homeoffice für euch vorstellen könntet, da ich seit Oktober 2017 diesen Traum leben darf und ja, ich finde es mehr als ideal!
Perfekt beschreibt es wohl eher und, dass ich dazu außerdem für einen Verlag arbeiten darf ist das Krönchen, welches diese Job für mich noch attraktiver macht.
Eure Antworten jedoch waren ganz unterschiedlich. Manche arbeiten ebenfalls von Zuhause aus, für anderen wäre dieser Arbeitsplatz eher nicht vorstellbar.

Die Vorteile – Arbeiten im Homeoffice

– Arbeitszeit ist frei einteilbar
Meine wöchentliche Arbeitszeit kann ich mir zu 95% frei einteilen. Außer bei Meetings an denen ich anwesend sein MUSS oder bei Firmenevents habe ich keinerlei Vorgaben, wann ich meine Aufgaben erfülle. Im Idealfall sitze ich Punkt neun Uhr am MacBook und starte in meinen Arbeitstag.
– Die Struktur meines Arbeitstages ist frei wählbar
Ebenso kann ich mein Aufgabenfeld so strukturieren wie ich es möchte. Ob ich zuerst Fotos bearbeite, Kundenanfragen beantworte oder mich um Social Media im Allgemeinen kümmere oder ein Rezept teste – das bleibt alles mir überlassen. Hauptsache am Ende des Tages stimmt das Ergebnis. Für meine Kollegen und für MICH.
– Nervige Kollegen? Mir doch egal!
Das schreibe ich jetzt absichtlich etwas provokant. 😉
An dieser Stelle möchte ich ganz ehrlich und offen verkünden, dass ich KEINE NERVIGEN KOLLEGEN habe. Selbstverständlich schießt mal einer über das Ziel hinaus oder hat mal einen schlechten Tag, aber ich hatte bisher nie einen Job, in dem ich mich IN DEM TEAM so wohl fühlte wie jetzt. Und selbst wenn ich diese Art von Kollegen hätte, würde ich ihnen ja nicht begegnen.
– Ein Platz an der Sonne?
Ja, auch das! Wenn ich bei schönem Wetter von der Terrasse aus arbeite, sieht das keiner. Bei Regen verziehe ich mich gerne auf mein kuscheliges Bett und wenn ich ehrlich bin, könnte ich sogar von der Badewanne aus arbeiten – und habe es sogar schon getan. Und damit kommen wir auch direkt zu den Nachteilen!

Die Nachteile – Arbeiten im Homeoffice

– Ohne Disziplin funktioniert gar nichts!
Wie ich bereits weiter oben schrieb, sitze ich um Punkt neun Uhr am Schreibtisch. Ich brauche diese Struktur, denn sie verschafft mir schon morgens die nötige Disziplin, die man benötigt, um das Arbeiten im Homeoffice nicht zu einem Job nach Lust und Laune verkommen zu lassen. ich habe eine Mittagspause von 12 – 13 Uhr und arbeite dann meistens noch bis 15 / 15.30 Uhr – im Regelfall.
– Arbeiten? Da war doch noch was!
In manchen Fällen arbeite ich abends noch.
Im Beispielsfall habe ich meine Tochter nachmittag aus dem Kindergarten abgeholt, Einkäufe erledigt, Abendbrot zubereitet und sitze entspannt auf dem Sofa. Dann setze ich mich ans MacBook, um einen Beitrag für meinen Blog zu schreien (wie auch immer) und prompt fällt mir ein, dass ich dies und das direkt miterledigen könnte. Schon hat sie wieder zugeschnappt – die kleine aber fiese Falle. Aber genau hier kann man ebenfalls mit Disziplin an sich selbst arbeiten. Feierabend ist Feierabend. Punkt!
– Du bist doch den ganzen Tag Zuhause!
Wie ich diesen Satz hasse. Ja, ich bin Zuhause, genauer gesagt im Homeoffice – und ich arbeite! Daher passt es eben nicht immer, wenn eine Freundin meint, sie müsse spontan mit Brötchen vor der Tür stehen. *
Genau so wenig kann ich mir genau wie andere Arbeitnehmer keine stundenlangen Shoppingtrips gönnen. Was ich mir jedoch gönne ist eine Putzfrau. Ich höre es gerade schon wieder….Du bist doch den ganzen Tag Zuhause!
P.S. *Ausnahmefälle sind Anrufe vom Kindergarten – da springe ich sofort und lasse alles stehen und liegen.
Ich kann noch 1 1/2 Jahren Homeoffice kaum ernsthafte Nachteile sehen. Meine Reisen nach Kiel sind hingegen immer eine kleine Auszeit vom Alltag, der Familie und eine schöne Abwechslung. Ich sehe liebgewonnene Kollegen wieder und fliege jedes Mal mit viel neuem Input zurück. Beruflich und privat gesehen! Selbstverständlich muss man vieles über Mails und Telefon klären, ich bekomme nie etwas ab von mitgebrachten Kuchen und habe ebenso keine Kollegen für einen kurzen Plausch in der Bürotür stehen. Dafür habe ich jedoch ein eigenes Büro, welches ich mir selbst nach meinen Vorstellungen einrichten konnte, manchmal einen Platz an der Sonne, wenn ich will den ganzen Geburtstagskuchen alleine und meinen Traumjob sowieso!

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