Browsing Tag:

vegan

Herzgedanken aus der Küche/ Müsli & Co

Vegane Aprikosen-Kokos-Energiekugeln aus dem Thermomix®

Vegane Aprikosen-Kokos-Energiekugeln aus dem Thermomix®

Anfang des Jahres gab es im Blog das Rezept für die VEGANEN CRANBERRIE – KOKOS – BÄLLCHEN.
Ich habe damals bereits versprochen, dass ich Energiekugeln und vegane Rezepte im Allgemeinen immer mal wieder in neuen Variationen ausprobieren werde. Erstens macht mir es wahnsinnig Spaß neue Rezepte zu testen. Und ich möchte euch zeigen, dass veganes Essen einfach nur toll sein kann.
Hier sind nun also neue fruchtige Energieballs für den kleinen Süßhunger zwischendurch. Sie gelingen komplett ohne Haushaltszucker und sind ein toller Energielieferant inklusiver bester Zutaten.
Das allerbeste ist jedoch, dass man sie wunderbar verschenken kann und sie beliebig variierbar sind. Probiert  diese Rezept doch einfach mal mit getrockneter Mango aus. Es wird euch ebenfalls begeistern.

Zutaten für die veganen Aprikosen-Kokos-Energiekugeln 

200 g getrocknete Aprikosen
100 ml Agavendicksaft
100 g + 4 EL Kokosraspel zum Wälzen

Zubereitung für die veganen Aprikosen-Kokos-Energiekugeln

Backofen auf 180° Grad vorheizen.
Aprikosen und Agavendicksaft in den Mixtopf geben und 15 Minuten / 90° Grad / Stufe 2 köcheln.
Kokosraspel hinzufügen, Mixtopfdeckel aufsetzen(!) und 30 Sekunden / Stufe 10 zerkleinern. Es sollte idealerweise ein schöner Brei entstehen.
Aus diesem Brei formt ihr nach einer kurzen Abkühlphase kleine Kügelchen und wälzt diese abschließend in Kokosrapseln. Danach legt ihr die Kügelchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und backt sie 10 Minuten bei 180° Grad unter Umluft.

[amazon_link asins=’3945436648,3960580878,3943807789,1980308489′ template=’ProductCarousel’ store=’wwwrubenselfe-21′ marketplace=’DE’ link_id=’8e4aaeaa-3d5a-11e8-af3b-dd078a51a4e3′]

Rezensionen/ Rezensionen Kochbücher

Biokiste vegan – Franzi Schädel

Biokiste vegan von Franzi Schädel © Franckh Kosmos Verlag

Saisonkalender – Biokiste vegan von Franzi Schädel © Franckh Kosmos Verlag

Ich ernähre mich nicht vegan, aber ab und an teste ich sehr, sehr gerne neue Geschmacksrichtungen aus, ernähre mich zwischendurch einige Tage vegetarisch und ersetze das Frühstück mit Vorliebe durch Shakes, Smoothies oder Säfte.
Einmal im Monat erhalte ich die DEGUSTABOX und seit längerem überlege ich bereits mir auch die BIOKISTE ins Haus liefern zu lassen.
Franzi Schädel macht das bereits und hat sich, von dem was die Region alle 14 Tage an frischem Obst und Gemüse zu bieten hat, zu “Biokiste vegan” inspirieren lassen.

Biokiste vegan – Anlass genug auch für mich mal wieder umzudenken und Neues zu entdecken!

Natürlich gibt es etliche Gemüse- und Obstsorten mittlerweile das ganze Jahr über, aber ist es nicht viel schöner und nachhaltiger die Produkte erntefrisch zu erhalten, wenn die Saison sie hervorbringt? Im Saisonkalender hat Franzi alles übersichtlich zusammengestellt was ihr wann frisch kaufen könnt.

Passend dazu sind ihre Rezepte nach den 4 Jahreszeiten gegliedert und es macht eine riesengroße Freude sich verführen und inspirieren zu lassen.

Biokiste vegan von Franzi Schädel © Franckh Kosmos Verlag

So startet der Frühling mit einem Zuckerschoten – Salat mit Holunderblüten, verführt mit eingelegten Radieschen und natürlich dürfen Bärlauch und Spargel dabei nicht fehlen!

Im Sommer gibt es knackigen Brotsalat, Smoothies und ebenso Eintopf für nicht ganz so warme Tage.

Herbstlich angehaucht sind ihre Kürbisrezepte, vegane Muffins und sie zeigt wie es ganz einfach ist eine Gemüsebrühe selber herzustellen!
Der Winter überzeugt abschließend mit frischem Rotkohlsalat, Chili und Grünkohl.
Viele Rezepte in “Biokiste vegan” enthalten Zutaten für die man sich nicht “speziell” vegan ernähren muss und lassen sich im Nu auch nach Feierabend zubereiten. Ich persönlich finde ehrlich gesagt kaum Rezepte, die mich als Nicht – Veganerin nicht begeistern und ganz ehrlich ist es doch jedem selbst überlassen “im Notfall” Sojamilch oder vegane Butter durch andere (tierische) Produkte zu ersetzen. Nur ist es oftmals auch ein bisschen Einstellungssache, ob man sich inspirieren lassen MÖCHTE.

Ich möchte auf jeden Fall, denn ich bin offen für jede Form gesunder und vor allen Dingen nachhaltiger Ernährung und diese bringt Franzi mit ihren tollen in Rezepten in “Biokiste vegan” jedem(!) näher. Sie versucht nicht seitenweise zu bekehren, macht mit ihren Gerichten Appetit auf Neues und verführt mit ihren tollen Bilder sowieso.

Franzi Schädel führt seit 2010 ihren Blog “WO GEHT´S ZUM GEMÜSEREGAL?” und arbeitet hauptberuflich als Hochzeitsfotografin. Sie ernährt sich nicht 100% vegan, weil sie einen großen Hang zum Ziegenkäse hat. 😉

[amazon_link asins=’3440153630,344014898X,B0163F2D9G’ template=’ProductCarousel’ store=’wwwrubenselfe-21′ marketplace=’DE’ link_id=’ffa216f1-616e-4011-93e6-d46fb4a45c34′]

Herzgedanken aus der Küche

Vegane Cranberrie – Kokos – Bällchen

Vor ein paar Tagen habe ich bereits ein bisschen hin und her experimentiert wie ich selbst kleine Leckerchen in Form dieser Bällchen produzieren kann, die jetzt im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde sind.
Egal auf welchem Foodblog man derzeit schaut – es gibt Bällchen, Kugeln und Powerbites in Hülle und Fülle. Vegan, Glutenfrei, ohne Haushaltszucker, mit Matcha, Nüssen, Trockenfrüchten  – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Meine Idee waren kleine leckere Bällchen ohne Haushaltszucker und mit nur drei Zutaten.
Beim ersten Versuch waren sie leider zu weich und wurden nicht hart bzw. wenigstens etwas fester. Lecker waren sie trotzdem – aber davon angesehen waren sie mit viel zu vielen Zutaten versehen.

Heute habe ich dann noch einmal den Thermomix® angeworfen und präsentiere euch nun meine neuen Lieblinge. Ich verspreche, dass sich eure Zunge nicht entscheiden wird was sie am meisten mag – Kokos oder Cranberries.
Was ihr braucht:
200 g Cranberries
100 ml Agavendicksaft
100 g + 4 EL Kokosraspel zum Wälzen
Was ihr macht:
Backofen auf 180° Grad vorheizen.
Cranberries und Agavendicksaft in den Mixtopf geben und 15 Minuten / 90° Grad / Stufe 2 köcheln.
Kokosraspel hinzufügen, Mixtopfdeckel aufsetzen(!) und 30 Sekunden / Stufe 10 zerkleinern. Es sollte idealerweise ein schöner Brei entstehen.
Aus diesem Brei formt ihr nach einer kurzen Abkühlphase kleine Kügelchen und wälzt diese abschließend in Kokosrapseln. Danach legt ihr die Kügelchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und backt sie 10 Minuten bei 180° Grad unter Umluft.

Tipp: Wer genau so ungeduldig ist wie ich gibt die Kokosraspel in ein mittelgroßes Glas, füllt die Bällchen hinein und schüttelt das Glas solang bis von allen Seiten Kokosraspeln auf den Bällchen haften. 😉

 

Rezensionen/ Rezensionen Kochbücher

Rich Roll und Julie Piatt – Das Plantpower Kochbuch

Rezepte und Tipps zur veganen Lebensweise für die ganze Familie – so steht es auf dem Buchtitel und da ich mich in letzter Zeit immer öfter mit veganer Lebensweise auseinandersetze, dachte ich mir, dass mich das Buch inspirieren und motivieren könnte mehr vegane Mahlzeiten in unseren Alltag einzubauen.
Wer meine bisherigen Kochbuchrezensionen bereits kennt, weiß, dass ich sehr großen Wert darauf lege Lebensmittel ohne großen Zeitaufwand einzukaufen. Aber bei fast jedem Rezept in diesem Buch kam zwangsweise die Frage auf: “Wo bekomme ich das denn her?” Dass das auch anders geht beweist Franzi Schädel mit ihrem Buch “Der vegane Adventskalender“. Die in ihrem Buch verwendeten Lebensmittel finde ich garantiert im gutsortierten (Bio)Supermarkt. (Meine Rezension zu diesem Buch folgt – spätestens im Dezember)
Da finde ich es schon fast anmaßend einen Flyer im Buch vorzufinden mit der im Buch verwendeten Lebensmittel und dem dazugehörigen Online – Portal zum Bestellen von Algen, Backzutaten und Co. Die einen mögen es als wertvolle Hilfe ansehen. Ich finde es eher negativ behaftet, weil es direkt den Eindruck unterstreicht, dass man die Lebensmittel ja eh nicht auf “einfache Weise” beschaffen kann.
Beim weiteren Blättern durch das Buch fallen mir immer wieder die fehlenden Bilder zum Rezept auf. Dabei isst das Auge doch bekanntlich mit! Und ich lasse mich nur sehr gerne von ansprechenden Rezeptbildern verführen. Hier kommt meine nächste Kritik. Die Fotos wirken zum Großteil unscharf, verrauscht und wenig ansprechend. Ich benötige in einem Kochbuch auch keine Fotos des Autors vor seinem Haus oder seiner Familie.
Viel lieber wäre mir zur Zitronen – Guacamole ein ansprechendes Foto gewesen. Nicht, dass ich nicht weiß wie Guacamole aussieht, aber lediglich Avocados dazu abzubilden reicht mir nicht! Dieses “Problem” zieht sic durch das ganze Buch.
Kakao – Avocado – Tort mit Minze (kein Bild)
Chia – Limetten – Torte (kein Bild)
Vegane Kürbis – Torte (kein Bild)
Erdbeer – Kakao – Käsekuchen mit Minze (Großes Bild von Erdbeeren und kleines Bild der fast fertigen Torte)
Pfirsich – Blaubeer – Torte (kein Bild)
Das war jetzt nur das Beispiel aus dem Kapitel “Torten und Süßes”.
Weiter sind beispielsweise auf Seite 46/47 Familienbilder zu sehen. Jedoch werden die auf diesen beiden Seiten beschriebenen Smoothies nicht präsentiert. Auf Seite 78/79 sind ebenfalls eine bunte Mischung von Bildern aufgereiht, wo man als Leser raten darf welches denn nun zum Walnuss – Parmesan (Seite 78) und Paranuss – Streich (Seite 79) gehört.
Zu guter Letzt oder eher zum “schlechten Schluss” bin ich mehrmals im sehr ausführlichen Begleittext des Buches auf eine – ja sagen wir mal – derart belehrende Sprache gestoßen, dass ich gar keine Lust mehr habe die wenigen positiven Dinge im Buch (ausführliche Beschreibung der Rezepte, hochwertiges Hardcover, Hintergrundinformationen) näher zu betrachten.
Fast schon lachen musste ich über den Satz: “Eine pflanzliche Ernährung hilft Ihnen automatisch dabei, Ihr Gewicht zu kontrollieren….” (Seite 152)
Darf ich hier anmerken, dass ich viele Veganer kenne die adipös sind?
Ich bin ehrlich, dass ich so ein schlechtes Kochbuch zur veganen Lebensweise bisher nicht kannte. Und wer jetzt die Bilder von den nachgekochten Gerichten vermisst, die ich sonst immer zu meinen Kochbuchrezensionen liefere, dem sei gesagt, dass ich dann doch lieber wieder auf andere Kochbücher (ob vegan oder nicht) zurückgreife!
© Ricarda Ohligschläger