Traue niemandem
Ein eiskalter Mord im Freundeskreis. Die Journalistin Inka Mayer hat Zweifel am Geständnis ihrer Freundin Annabel. Inka hegt den Verdacht, dass Annabel das Opfer eines Klinikleiters ist, der unter Hypnose Experimente an ahnungslosen Patienten durchführt – und bei dem sie beide in Behandlung sind. Oder ist Hypnose so harmlos, wie er sie glauben machen will? Irgendwer hat es auch auf die Journalistin abgesehen. Ein Spiel um freien Willen, Wirklichkeit und Paranoia beginnt. Ein Spiel auf Leben und Tod.
(Kurzbeschreibung laut www.amazon.de)
Es gibt so Bücher von denen man im Vorfeld so viel Gutes hört, dass man sich solche „Schmankerl“ für ganz besondere Momente aufbewahrt.
Hypnose“ ist so ein Buch, von dem ich seit Wochen die Rezensionen verfolg(t)e und das ich mir speziell für meine ganz persönlichen „Weihnachtskrimitage“ aufgehoben habe.
Sina Beerwald hat sich bisher mit historischen Romane wie beispielsweise „Die Goldschmiedin“ oder „Das Mädchen und der Leibarzt“ einen Namen als Autorin gemacht und eröffnet mit „Hypnose“ eine atemberaubende neue Thrillerserie. Man darf gespannt sein, denn vorliegender Thriller hat es in sich.
Die Handlung möchte ich hier nicht näher erläutern, weil man dabei sehr aufpassen muss nicht zu viel zu verraten und die oben stehende Kurzbeschreibung sollte ausreichen, um das Interesse beim Leser zu erwecken. Vielmehr möchte ich Schreibstil und Plot loben, der an Spannung kaum zu übertreffen ist. Die allgegenwärtige Frage ist, wem man in diesem hochbrisanten Verwirrspiel trauen kann und wem nicht. Ist der Therapeut gut oder böse? Und was hat der Ehemann für Geheimnisse?
Man kann sich diesen Fragen nicht entziehen und stürzt regelrecht von Kapitel zu Kapitel um Licht ins Dunkel zu bringen.
An manchen Stellen mag „Hypnose“ etwas zu übertrieben wirken und „übers Ziel hinaus“, aber für mich ist es genau das, was diesen Thriller ausmacht. Er ist so unvorstellbar perfide und genau dort liegt sein Reiz!
Mich hat Sina Beerwald vollends überzeugen können und mir mit „Hypnose“ mehr als eine Gänsehaut bereitet.
© Ricarda Ohligschläger

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